IBM und geringe Inflation stützen
Wall Street im Wechselbad der Gefühle

Die Wall Street hat nach einem unentschlossenen Handelstag mit Verlusten geschlossen. Auf der einen Seite standen gute IBM-Zahlen und Hinweise auf eine nur moderate Inflation in den USA, auf der anderen Seite ein enttäuschendes US-Verbrauchervertrauen sowie ein hoher Ölpreis.

HB NEW YORK. Der Leitindex Dow Jones gab 0,2 % ab und schloss bei einem Stand von 10 139 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index notierte mit 1101,27 Zählern um 0,49 Prozent unter seinem Vortagesschluss. Dagegen gab der Index der Technologiebörse Nasdaq um 1,5 % auf 1883 Punkte nach.

„Der Inflationsindex war günstig. Aber dann kamen die Daten zum Verbrauchervertrauen und seither ist der Markt schwächer“, sagte Robert Basel von Citigroup Global Markets. Den Daten des Arbeitsministeriums zufolge waren die Verbraucherpreise im Juni ohne die schwankungsanfälligen Lebensmittel- und Energiepreise um 0,1 % gestiegen. Das war leicht unter den Erwartungen der Analysten und dämpfte die Sorgen, die US-Notenbank könnte sich gezwungen sehen, der Inflation mit einer starken Erhöhung der Leitzinsen Einhalt zu gebieten. Dagegen blieb der Index der Universität Michigan zum Verbrauchervertrauen im Juli mit vorläufigen 96 Punkten hinter der Analystenprognose von 97 Punkten zurück.

Die Papiere von IBM gaben dem Dow mit einem Plus von 0,3 % Schwung und notieren mit 84,28 Dollar. Der weltgrößte Computerkonzern hatte mit seinem am Vorabend veröffentlichten Gewinn im zweiten Quartal die Erwartungen an den Märkten übertroffen. Dagegen gaben an der Nasdaq die Anteile von Netflix, einem Internet-DVD-Verleih, um 23 % auf 8,98 Dollar nach. Das Unternehmen hatte mit seinen Ergebnissen und einem Storno-Anstieg im zweiten Quartal enttäuscht.

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