Infineon und VW auf der Verliererseite
Dax schließt nahe am Jahreshoch

Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat am Donnerstag gestützt von einem fallenden Ölpreis leicht zugelegt und schloss den Handel im Plus. Der Euro markierte nach schwächer als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten ein neues Rekordhoch.

HB FRANKFURT. Der wichtigste deutsche Börsenindex beschloss den Handel mit einem leichten Plus von 0,25 Prozent bei 4 251,62 Punkten und damit nur wenig entfernt vom Jahreshoch des Vortages von 4 252,29 Stellen. Im Jahresvergleich liegt er nun 7,23 Prozent im Plus. „Der Euro macht es uns schwer, aber wenn der Ölpreis noch etwas fällt, schaffen wir bis Jahresende noch die 4 300 Punkte“, sagte Frank Schallenberger, Aktienstratege bei der LBBW. Mit 44,9 Millionen gehandelter Dax-Aktien lag der Umsatz in Frankfurt weit unter dem Durchschnitt der vergangenen Wochen.

Anleger richteten ihren Blick bereits auf 2005. Für das kommende Jahr rechnen Aktienexperten im Schnitt mit leichten Kursgewinnen des Dax von rund 7 Prozent. Bis zum Jahresende wird der Index den Schätzungen zufolge damit bis auf rund 4 550 Stellen steigen.

Der Euro markierte am Nachmittag ein neues Rekordhoch bei 1,3506 Dollar, nachdem Auftragseingänge langlebiger Güter in den USA ohne Transportgewerbe überraschend zurückgegangen waren. Stützend wirkte sich dagegen der Rückgang beim Ölpreis aus, der am Vortag nach dem Anstieg der US-Lagerbestände an Öl und Ölprodukten eingesetzt hatte. Am Donnerstag notierte der Terminkontrakt auf leichtes US-Öl bei 44,00 Dollar je Barrel (rund 159 Liter) und damit 0,24 Dollar niedriger als am Vortag. Davon profitierten direkt die Aktien der Lufthansa, die um rund 1 Prozent anzogen. Ohne Neuigkeiten verteuerten sich Conti-Aktien um 1,9 Prozent. „Der eine oder andere Fondsmanager will sich wohl zum Jahresende eine erfolgreiche Aktie ins Depot legen“, sagte ein Händler.

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