Intel und Alcoa legen zu
Konjunkturdaten helfen der Wall Street

Die am Donnerstag veröffentlichten US-Konjunkturdaten haben weitere Anzeichen für eine Belebung der US-Wirtschaft geliefert und damit den US-Aktien zu leichten Kursgewinnen verholfen. Nach Börsenschluss legte zudem der weltgrößte PC-Hersteller Dell Quartalszahlen vor, die zum Teil die Analysten-Erwartungen übertrafen.

Reuters NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,42 % höher auf 9310 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,66 % auf 990 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 0,81 % auf 1700 Punkte.

Die vor Börsenbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten hätten gezeigt, dass sich die Lage der US-Wirtschaft verbessere, sagten Händler. Die Statistik über die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe habe eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes signalisiert. Beim Rückgang des Außenhandelsdefizits sei vor allem positiv, dass dieses Ergebnis beim größten Anstieg der Exporte in drei Jahren zu Stande gekommen sei.

Das US-Arbeitsministerium hatte vor Börsenbeginn für die Woche zum 9. August einen leichten Anstieg der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 398 000 von 396 000 in der Vorwoche veröffentlicht. Diese Entwicklung lag im Rahmen der Analysten-Prognosen. Das Defizit im US-Handel mit Waren und Dienstleistungen fiel im Juni auf 39,5 (Mai revidiert 41,5) Mrd. Dollar, wie das Handelsministerium mitteilte. Die Exporte stiegen dabei um 2,4 % auf 84,6 Mrd. Dollar.

Zu den am meisten gehandelten Titel an der Nasdaq gehörten die des Chipherstellers Intel. Der Kurs legte um 1,74 % auf 25,14 Dollar zu. Auch die Aktien des weltgrößten Aluminiumproduzenten Alcoa gewannen 2,89 % auf 27,80 Dollar.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,18 Mrd. Aktien den Besitzer. 1991 Werte legten zu, 1252 gaben nach und 173 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,29 Mrd. Aktien 1890 im Plus, 1218 im Minus und eine unverändert.

An den US-Kreditmärkten legten die zehnjährigen Staatsanleihen um 8/32 auf 97-25/32 zu. Sie rentierten mit 4,53 %. Die 30-jährigen Bonds gewannen 1-1/32 auf 99-29/32 bei einer Rendite von 5,38 %.

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