Internationale Aktienmärkte
Börse Wien im Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei eher geringem Volumen leicht im Minus beendet. Der ATX fiel 7,42 Punkte oder 0,19 Prozent auf 3 881,95 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei eher geringem Volumen leicht im Minus beendet. Der ATX fiel 7,42 Punkte oder 0,19 Prozent auf 3 881,95 Einheiten. Nach einer positiven Eröffnungstendenz drehte der ATX mit der Veröffentlichung schwacher General Electric-Zahlen gemeinsam mit den europäischen Leitbörsen in die Verlustzone. Im Vergleich zu den übrigen Indizes fiel das Minus beim ATX jedoch moderat aus.

Sowohl die Telekom Austria als auch die OMV konnten sich gegen das deutlich negative Sektor-Sentiment in Europa stemmen und den Leitindex stützen. Telekom Austria stiegen um 0,29 Prozent auf 13,86 Euro, und OMV verbesserten sich um 0,24 Prozent auf 45,50 Euro.

Eine auffällige Aufwärtsbewegung verzeichneten die Aktien von A-TEC . Die Titel kletterten als Tagessieger im prime market um 8,19 Prozent auf 53,0 Euro. Goldman Sachs hat seine Kaufempfehlung "Buy" bekräftigt, das Kursziel aber von 84 auf 77 Euro reduziert.

Händler lobten beim Flughafen Wien die Passagierzahlen des Monats März. Diese sind um 14,8 Prozent im März gestiegen. Die Aktien verbesserten sich um 0,30 Prozent auf 76,52 Euro.

Die größte Belastung für den ATX kam hingegen von der Erste Bank , die den Leitindex allein 16,22 Punkte kostete. Erste-Aktien fielen um 2,40 Prozent auf 40,75 Euro. Hier belaste weiterhin die Verkaufsempfehlung "Sell", die die Deutsche Bank am Vortag ausgesprochen hatte, hieß es aus dem Handelsraum. Raiffeisen kamen von ihrem Tageshoch bei 93,69 Euro zurück, schlossen jedoch um 1,09 Prozent fester bei 92,04 Euro.

Von der Analysefront gab es weitere Nachrichten. So hat die Berenberg Bank das Zumtobel-Kursziel von 28 auf 27 Euro reduziert. Zumtobel verloren 1,21 Prozent auf 17,14 Euro.

Die Unicredit hat die Titel der EVN von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und nennt ein Kursziel von 93 Euro. EVN rückten um 1,01 Prozent auf 80,30 Euro vor. Die Unicredit-Experten haben zudem das Kursziel für die Aktien der Immofinanz von 8,7 auf 8,6 Euro gekürzt. Das Anlagevotum "buy" wurde bestätigt. Immofinanz erhöhten sich um 0,87 Prozent auf 6,95 Euro (1,343 451 Stück).

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