Internationale Aktienmärkte
Börse Wien schließt fester

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei schwachem Volumen mit festeren Notierungen beendet. Nach sehr starken Kursvorgaben aus Asien setzte auch der heimische Markt zu einer Erholung an. Der ATX < ATX .EAI > stieg 3,50 Prozent auf 1 734,60 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei schwachem Volumen mit festeren Notierungen beendet. Nach sehr starken Kursvorgaben aus Asien setzte auch der heimische Markt zu einer Erholung an. Der ATX < ATX .EAI > stieg 3,50 Prozent auf 1 734,60 Einheiten. "Wir sahen eine leichte Erholung, nach den gestrigen Kurseinbrüchen. Die Gegenbewegungen hielten sich mit Ausnahme der Telekom Austria jedoch in Grenzen. Raiffeisen zeigte sich sogar wieder deutlich im Minus", hieß es aus einem Handelsraum.

Eine Bodenbildung oder gar eine Aufholjagd an den Aktienbörsen liege wegen anhaltender Rezessionssorgen jedoch in weiter Ferne. "Die gegenwärtigen teils extremen Kursbewegungen sind nicht normal", bemerkte ein Händler weiter und verwies auch auf die noch nie gesehenen Kurssprünge der VW-Aktie in Frankfurt.

Im Späthandel drückten enttäuschende US-Konjunkturdaten nur kurzfristig auf die Kurse in Europa. In den USA rutschte das Verbrauchervertrauen im Oktober auf ein Rekordtief seit Beginn der Umfrage im Jahr 1967.

Unter den Einzelwerten konnten Telekom Austria mit plus 10,25 Prozent auf 8,93 Euro nicht das Vortagesminus im Ausmaß von mehr als 17 Prozent wettmachen. In verschiedene Richtungen bewegten sich die schwer gewichteten heimischen Bankenpapiere. Erste Group befestigten sich um 4,62 Prozent auf 17,00 Euro (1 020 802 Stück). Raiffeisen zeigten sich erneut auf Talfahrt und vergrößerten den gestrigen Kursabschlag von 15,8 Prozent um 4,11 Prozent auf 21,00 Euro.

Unter den weiteren Schwergewichten stiegen sich OMV um 6,50 Prozent auf 21,30 Euro. Voestalpine gewannen sich um 0,65 Prozent auf 15,50 Euro.

Austrian Airlines Group (AUA) rutschten nach wie erwartet schwachen Neunmonatsergebnissen um 12,73 Prozent auf 2,40 Euro ab (358 103 Stück). "Im Rahmen der Erwartungen", wurde das Zahlenwerk von einer Analystin bezeichnet. "Nach der Gewinnwarnung vor zwei Wochen hat man mit diesem Ergebnis rechnen müssen. Auch das vierte Quartal wird nicht berauschend ausfallen", erwartet die Expertin. Im Fokus der Investoren stehen aktuell aber die Fortschritte im Privatisierungsverfahren, sagte die Analystin weiter.

Deutlich unter Druck standen wieder die Immowerte Immofinanz und Immoeast mit Kursrückgängen von jeweils etwa zwölf Prozent auf 0,90 beziehungsweise 0,88 Euro. Der Aufsichtsratschef von Immofinanz und Immoeast Wolfgang Reithofer ist überraschend zurückgetreten.

Die S & T-Aktie gab am unteren Ende des Kurszettels um weitere 28,60 Prozent auf 11,46 Euro nach. Am morgigen Mittwoch wird der Wiener IT-Systemintegrator über seine Neun-Monats-Zahlen berichten.

Der Feuerfestkonzern RHI hat mit einem kurzfristig bekannt gegebenen Chefwechsel und vorgezogenen Quartalszahlen überrascht. Die RHI < RHI .EAV > -Aktie sank um 4,16 Prozent auf 11,98 Euro . Die Aussichten für das Gesamtjahr sind den Unternehmensangaben zufolge nach wie vor zufriedenstellend, jene für 2009 allerdings "gedämpft".

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