Internationale Aktienmärkte
Börse Wien schließt mit Verlusten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei hohem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 114,64 Punkte oder 2,91 Prozent auf 3 828,51 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei hohem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 114,64 Punkte oder 2,91 Prozent auf 3 828,51 Einheiten. In einem weltweit negativen Börsenklima beschleunigte der Markt seine Abwärtsbewegung und der ATX ging auf dem Tagestief aus dem Handel. "Die international schlechte Stimmung und die Ölpreisrekordjagd zieht auch den heimischen Markt nach unten", sagte ein Händler.

Die deutlichen Kursverluste gingen in Wien quer durch alle Branchen. Unter den Schwergewichten konnte kein Wert zulegen. Bankenaktien standen nach Gerüchten über eine Gewinnwarnung der Deutschen Bank und möglichen weiteren Milliardenabschreibungen bei großen Finanzhäusern europaweit unter Druck. Raiffeisen International ermäßigten sich deutlich um 4,74 Prozent auf 77,32 Euro und Erste Bank verbuchten ein Kursminus von 3,89 Prozent auf 38,00 Euro.

Ein sattes Minus bauten auch Wienerberger . Die Titel des Ziegelherstellers rutschten in einem schwachen europäischen Baustoffsektor um 7,12 Prozent auf 24,77 Euro ab. Kursrückgänge von jeweils mehr als fünf Prozent mussten auch Polytec, A-TEC Industries , Voestalpine , Palfinger Jowood , CA Immo Anlagen und Immoeast hinnehmen.

Auf Sinkflug präsentierten sich auch die Austrian Airlines (AUA) und markierten mit einem Rückgang von 9,32 Prozent auf 3,31 Euro das untere Ende der Kurstafel. Der Privatisierungsprozess für die teilstaatliche Fluggesellschaft ist laut Medienberichten angelaufen.

Der Post-Aktie verhalf eine positive Analysteneinschätzung zu einem zum Wochenstart unveränderten Schlusskurs von 24,20 Euro . Die RCB revidierte ihr Anlagevotum von "Hold" auf "Buy" nach oben und bestätigt ihr Kursziel von 29,0 Euro.

Verbund konnten sich gegen den allgemein negativen Trend stemmen und befestigten sich um 0,28 Prozent auf 57,08 Euro . Der heimische Versorger kauft gemeinsam mit der Sabanci Holding einen türkischen Stromversorger um 1,2 Mrd. Dollar.

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