Internationale Aktienmärkte
Börse Wien weitet Verluste aus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei moderatem Volumen mit deutlichen Verlusten beendet. Der ATX fiel um 82,62 Punkte oder 2,30 Prozent auf 3 515,45 Einheiten. Belastet von schwachen Vorgaben aus Übersee hatten die europäischen Börsen bereits im Minus eröffnet.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei moderatem Volumen mit deutlichen Verlusten beendet. Der ATX fiel um 82,62 Punkte oder 2,30 Prozent auf 3 515,45 Einheiten. Belastet von schwachen Vorgaben aus Übersee hatten die europäischen Börsen bereits im Minus eröffnet. Gemeinsam mit dem internationalen Umfeld geriet der heimische Leitindex in der letzten Handelsstunde nochmals kräftig ins Rutschen. Marktbeobachter verwiesen auf die gestiegenen Ölpreise in Reaktion auf die aktuellen US-Öllagerbestände und Benzinvorräte.

Unter den ATX-Werten konnten einzig Telekom Austria mit einer positiven Kursentwicklung aus dem Handel gehen. Die Aktien gewannen 0,77 Prozent auf 13,13 Euro. Erste Bank verloren 4,70 Prozent auf 41,60 Euro und Raiffeisen 3,18 Prozent auf 80,35 Euro. Händler verwiesen auf die deutlichen Abschläge bei US-Finanztiteln nach schwachen Jpmorgan-Zahlen.

Voestalpine gaben um 3,07 Prozent auf 35,04 Euro nach. Trotz positiver Analystenkommentare schlossen OMV mit minus 2,54 Prozent bei 40,61 Euro. Die Versorger konnten sich erfolgreich gegen den negativen Trend am Gesamtmarkt behaupten. Verbund gewannen 2,83 Prozent auf 46,50 Euro und EVN 0,33 Prozent auf 18,47 Euro. Der deutsche Mitbewerber Eon hat im ersten Halbjahr die Markterwartungen übertroffen.

Die Post-Aktien gingen mit plus 6,82 Prozent bei 25,53 Euro aus dem Handel. Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung auf ein Aktienrückkaufprogramm, dass nächsten Dienstag beginnen soll. Trotz guter Unternehmensnachrichten schlossen Strabag-Titel in negativem Terrain. Die Aktien sanken um 0,31 Prozent auf 44,75 Euro.

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