Internationale Aktienmärkte
Börse Zürich mit Verlusten

Der Schweizer Aktienmarkt hat die am Vortag eingeleitete Konsolidierung am Mittwoch fortgesetzt und ist mit deutlichen Kursverlusten nahe dem Tagestiefststand aus dem Handel gegangen.

dpa-afx ZÜRICH. Der Schweizer Aktienmarkt hat die am Vortag eingeleitete Konsolidierung am Mittwoch fortgesetzt und ist mit deutlichen Kursverlusten nahe dem Tagestiefststand aus dem Handel gegangen. Erneut haben Gewinnmitnahmen das Bild geprägt, wobei die Banken- und Pharmaschwergewichte aber auch Nestle besonders auf den Index drückten. Die Stimmung habe sich wieder etwas ins Negative gedreht, erklärten Händler.

Am Nachmittag verstärkte sich die Negativspirale noch, nachdem schlechter als erwartete US-Konjunkturdaten zusätzlich auf den Aktien lasteten. Einerseits sind die US-Lagerbestände im Grosshandel stärker angestiegen als erwartet, andererseits führten rückläufige Öllagerbestände zu einem weiteren Anstieg der Ölnotierungen. Der Blick richtet sich nun auf die Morgen anstehenden Leitzinsentscheide der EZB und der Bank of England. Während in der Eurozone mit unveränderten Leitzinsen gerechnet wird, dürfte man in Grossbritannien eine Senkung in Betracht ziehen.

Das Blue Chips Barometer Swiss Market Index (SMI ) büßte bis zum Schluss 165,06 Punkte beziehungsweise 2,18% auf 7 403,08 Punkte ein. Der 30 Titel umfassende SLI verlor 2,10% auf 1 139,43 Punkte und der breite SPI 1,98% auf 6 108,61 Stellen.

Unternehmensnachrichten waren am Mittwoch bei den Bluechips Mangelware. Die allgemeine Schwäche im Pharmasektor bekamen vor allem Roche (-3,1% auf 182,50 Franken) zu spüren. Die Roche-Tochter Genentech wird Morgen seine Quartalszahlen vorlegen.

Aber auch Novartis gingen mit minus 2,3% auf 49,64 Franken klar unter dem Vortagesschlusskurs aus dem Handel. Bei Novartis wurde immer noch auf den Alcon-Deal vom Montag verwiesen, der vor allem für Nestle positiv sei. Allerdings konnten sich auch die Aktien des Nahrungsmittelmultis dem Abwärtssog nicht entziehen und gaben bis zum Schluss um 1,6% auf 509,50 Franken nach.

Korrekturen sah man auch bei den Finanzwerten. So gaben etwa Baloise um 2,8% auf 101,70 Franken, CS um 3,4% auf 55,65 Franken, Julius Bär um 3,0% auf 72,25 Franken, Swiss Re um 2,6% auf 89,55 Franken oder UBS um 2,9% auf 34,60 Franken nach.

Drei Prozent und mehr verloren im SLI Schlusslicht Ciba (-4,5% auf 35,48 Franken), Swatch (-3,2% auf 262,50 Franken) und Syngenta (-3,3% auf 296,75 Franken).

Die einzigen Gewinner bei den Bluechips hiessen Swisscom (+2,4% auf 369,00 Franken) und Givaudan (+1,4% auf 1 058 Franken). Swisscom profitierten von einer Höherstufung der ZKB auf übergewichten.

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