Internationale Aktienmärkte
Börse Zürich startet mit Verlusten in die Woche

Der Schweizer Aktienmarkt ist mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Der SMI schloss am Montag 0,32 Prozent oder 23,10 Punkte tiefer auf 7 238,27 Einheiten.

dpa-afx ZüRICH. Der Schweizer Aktienmarkt ist mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Der SMI schloss am Montag 0,32 Prozent oder 23,10 Punkte tiefer auf 7 238,27 Einheiten. Der 30 Titel umfassende SLI sank um 0,05 Prozent auf 1 113,66 Punkte und der breite SPI um 0,20 Prozent auf 6 113,98 Stellen. Nach einem freundlichen Start verlor der Markt in Folge fehlender Anschlusskäufe schnell an Schwung und drehte ins Minus. Der plötzliche Anstieg des Ölpreises auf ein neues Allzeithoch und schwache US-Konjunkturdaten brachten den SMI in einem eher dünnen, Markt unter Druck.

Die Gewinner im SMI waren am Ende deutlich in der Unterzahl. Vor allem die grosskapitalisierten defensiven Werte belasteten den Index. Die Zurückhaltung dürfte auch in den nächsten Tagen Bestand haben, will sich doch kein Investor vor den Zahlen der US-Investmentbanken von Dienstag und Mittwoch aus dem Fenster lehnen.

Nestlé belasteten den SMI mit einem Abschlag von 0,9 Prozent auf 496,50 Franken. Die UBS hat die Prognosen für den Lebensmittelsektor überarbeitet und in der Folge das Kursziel für Nestle auf 510 (545) Franken zurückgenommen. Nestle hat am Berichtstag an einer Investorentag die firmeneigenen Prognosen bestätigt.

Gewinne wurden auch in Roche (-1,6 Prozent auf 176,20 Franken) realisiert - trotz positiver Analysten-Stimmen zu neuen Studienergebnissen für Actemra gegen rheumatoide Arthritis. Auch Novartis (-0,1 Prozent auf 52,55 Franken) schlossen nach einem freundlichen Start tiefer. Analysten hatten sich wohlwollend über die Einigung mit einer deutschen Krankenkasse zum Augenmittel Lucentis geäussert.

Die Bankenwerte standen abermals im Fokus. Die von Lehman Brother gezeigten Quartalszahlen bewegten die Branche aber in der Summe kaum, handelte es sich doch um den detaillierten Ausweis der bereits gezeigten Zahlen. UBS stiegen in der Schlussauktion um 0,4 Prozent auf 25,68 Franken. CS sanken um 0,5 Prozent auf 50,05 Franken und Julius Bär (-1,3 Prozent auf 73,10 Franken) litten unter einer negativen Studie von Cheuvreux.

Gesucht waren am Berichtstag konjunktursensitive Werte wie SGS (+2,3 Prozent auf 1"555 Franken). Der Dienstleistungskonzern hat in der Finanzpresse die Ziele für das laufende Jahr bestätigt und sich zu den weiteren Akquisitionsplänen geäussert. ABB gewannen 1,2 Prozent auf 31,60 Franken. Händler führen die starke Nachfrage auf eine positive Studie von Merrill Lynch zurück. Klar fester tendierten auch Syngenta (+2,7 Prozent auf 329 Franken); die Unwetter in den USA mit den daraus resultierenden Ernteausfällen hätten die Preise für Agrargüter merklich anziehen lassen, hieß es.

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