Internationale Aktienmärkte
Gute Stimmung an Europas Börsen

dpa-afx PARIS/LONDON. Die wichtigsten europäischen Aktienmarktindizes sind am Mittwoch gut behauptet aus dem Handel gegangen. Die in der ersten Hälfte noch schlechte Stimmung habe nach der Bekanntgabe einer gemeinsamer Aktion einiger Notenbanken gedreht, sagten Händler. Daran beteiligt sind die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of England (BoE), die Schweizer Notenbank (SNB) sowie die Bank of Canada (BoC). Dem Markt sollen dabei unter anderem neue Liquiditätsspritzen zur Verfügung gestellt werden.

Der Eurostoxx 50 gewann 0,44 Prozent auf 4 469,47 Zähler. Der auch Schweizer und britische Werte umfassende Stoxx 50 legte um 0,47 Prozent auf 3 800,96 Punkte zu. Der Euronext 100 stieg um 0,21 Prozent auf 1 011,06 Zähler. In Paris stieg der CAC-40 um 0,32 Prozent auf 5 743,32 Punkte. Der Londoner Ftse 100 gewann 0,35 Prozent auf 6 559,80 Zähler.

Finanzwerte zeigten ein unterschiedliches Bild. So gewannen Credit Agricole 0,74 Prozent auf 24,36 Euro. BNP Paribas konnten noch 0,28 Prozent auf 77,62 Euro hinzugewinnen. Santander Central Hispano (SCH) hingegen verloren 0,33 Prozent auf 14,95 Euro. Societe Generale gaben als schwächster Indexwert 1,09 Prozent auf 105,72 Euro ab.

In London sprangen Barratt Development mit einem Aufschlag von 4,68 Prozent auf 508 Britische Pence an die Spitze des Ftse 100. Händler verwiesen auf Gerüchte, die französischen Konzerne Lafarge oder Bouygues wollten das Unternehmen kaufen. Während Lafarge-Papiere in Paris 1,28 Prozent auf 124,85 Euro zulegten, verloren Bouygues 1,71 Prozent auf 62,19 Euro.

Northern Rock fielen mit einem Minus von 4,98 Prozent auf 99 Pence ans Ende des Ftse 100. Einem Bericht der "Times" zufolge will Ceberus nicht mehr für die angeschlagene Hypothekenbank bieten - der Kreis der Interessenten schrumpfe damit auf 2, sagte ein Händler. Zudem würden nach Börsenschluss die Umschichtungen im Ftse 100 bekanntgeben, wobei die Aktien der Hypothekenbank als Abstiegskandidat gelten.

In Paris legten Arcelormittal als einer der besten Werte im CAC 40 um 1,61 Prozent auf 51,71 Euro zu. Der weltgrößte Stahlkonzern will über zwei Jahre bis zu 44 Mill. Aktien zurückkaufen. Damit soll die Ausgabe der gleichen Anzahl von Aktien im Zusammenhang mit dem Abschluss der Fusion von Arcelor und Mittal Steel im vergangenen Monat ausgeglichen werden.

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