Internationale Aktienmärkte
Leichte Verluste an Osteuropas Börsen

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Freitag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Eine schlechte Stimmung an den internationalen Leitbörsen drückte Händlern zufolge auch die Aktienkurse in Prag, Budapest und Warschau in die Verlustzone.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Freitag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Eine schlechte Stimmung an den internationalen Leitbörsen drückte Händlern zufolge auch die Aktienkurse in Prag, Budapest und Warschau in die Verlustzone. International seien die Quartalszahlen von Bank of America und General Electric (GE) negativ aufgenommen worden. Zudem hätten die US-Konjunkturdaten teilweise enttäuscht.

In Prag sank der PX um 0,52 Prozent auf 1 156,10 Einheiten. Wie an den anderen europäischen Märkten standen auch in Prag die Finanztitel auf den Verkaufslisten der Anleger. Das Indexschwergewicht Erste Group verbilligte sich um 0,88 Prozent auf 788,10 Tschechische Kronen. Komercni Banka verbuchten ein kleines Minus von 0,11 Prozent auf 3 796 Kronen.

Deutlichen Verkaufsdruck gab es auch bei Unipetrol zu beobachten. Die Titel des Energieunternehmens fielen um 2,36 Prozent auf 136,50 Kronen. Ein moderates Minus von 0,06 Prozent auf 867,0 Kronen verbuchte hingegen CEZ .

In Budapest gab der BUX um 0,62 Prozent auf 21 137,89 Punkte nach. Positive Aussagen des ungarischen Premiers konnten die Investoren nicht zum Kauf von Aktien animieren. "Wir haben im vergangenen halben Jahr mehr erreicht als vermutet", hatte Gordon Bajnai anlässlich seines sechsmonatigen Regierens gesagt. Auf dem Weg aus der Krise und der Rückgewinnung des Vertrauens des ausländischen Marktes sei Ungarn schneller vorangekommen als gedacht.

Belastend wirkten vor allem die negativen Vorlagen von den internationalen Leitbörsen. Die ungarischen Bankenaktien folgte den europäischen Branchenkollegen in den Minusbereich. FHB Titel fielen um 0,98 Prozent auf 1 310 Ungarische Forint. OTP - Papiere gaben um 1,12 Prozent auf 5 625 Forint nach.

Zulegen konnte unter den Schwergewichten Mol . Die Aktie des ungarischen Öl- und Gasunternehmens befestigte sich um 1,57 Prozent auf 16 100 Forint. Schwach präsentierte sich Mtelekom mit einem Abschlag von 2,15 Prozent auf 817 Forint.

In Warschau verlor der WIG-20 0,16 Prozent auf 2 272,37 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index gab um 0,40 Prozent auf 38 470,30 Einheiten nach.

Die Aktien des Kupfergiganten Kghm Polska Miedz befestigten sich um 0,21 Prozent auf 95,0 Polnische Zloty. Der Finanzchef des Unternehmens erwartet laut einem Zeitungsinterview für das dritte Quartal Ergebnisverschlechterungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Finanztitel folgten den europäischen Branchenkollegen überwiegend in die Verlustzone. Die Titel der Bank Pekao verbilligten sich um 1,21 Prozent auf 163,0 Zloty. PKO befestigten sich hingegen um 0,91 Prozent auf 33,20 Zloty und BRE Bank fielen um 2,18 Prozent auf 268,9 Zloty.

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