Internationale Aktienmärkte
Massive Verluste am Wiener Aktienmarkt

Die Wiener Börse hat am Donnerstag ihre Talfahrt weiter fortgesetzt. Der ATX fiel um 5,11 Prozent auf 1 562,47 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit 2004. Nach einem sehr schwachen Start weitete der ATX sein Minus am Nachmittag zeitweise kräftig aus.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Donnerstag ihre Talfahrt weiter fortgesetzt. Der ATX fiel um 5,11 Prozent auf 1 562,47 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit 2004. Nach einem sehr schwachen Start weitete der ATX sein Minus am Nachmittag zeitweise kräftig aus. Auch an anderen Börsen ging es nach überraschend schlecht ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten kräftig nach unten. Die Kursverluste zogen sich europaweit quer durch alle Branchen.

Zu den größten Verlierern zählten einmal mehr die Finanztitel. In Wien mussten Raiffeisen International ein Minus von 11,07 Prozent auf 16,23 Euro hinnehmen und fielen damit auf den tiefsten Stand seit dem Börsengang im Jahr 2004. Erste Group schlossen nach volatilem Verlauf um 2,68 Prozent schwächer bei 13,42 Euro.

Auch Voestalpine schwankten mehrmals zwischen Plus und Minus und gingen schlussendlich um 2,19 Prozent tiefer bei 13,40 Euro aus dem Handel. Der Stahlkonzern tritt angesichts der verschärften Finanzkrise auf die Kostenbremse: Die Stahlproduktion wird um drei bis fünf Prozent gedrosselt. Die vor Sitzungsbeginn vorgelegten Halbjahresergebnisse konnten die Erwartungen übertreffen. Der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde unverändert belassen.

Unter den weiteren Indexschwergewichten setzten Telekom Austria ihre jüngste Talfahrt mit einem Abschlag von 9,57 Prozent auf 9,35 Euro fort. Auch OMV konnten nach dem Kursrutsch um gut 14 Prozent vom Mittwoch kein Terrain gutmachen, sondern schlossen mit minus 7,84 Prozent auf 17,51 Euro erneut deutlich tiefer.

Auch Wienerberger fanden sich neuerlich auf den Verkaufslisten und gaben 6,52 Prozent auf 8,60 Euro nach. Der Baustoffkonzern schließt in Großbritannien vorübergehend alle seine Ziegelwerke und setzt mehr als 400 Mitarbeiter frei, berichtete "Bloomberg".

Schoeller-Bleckmann hat mit dem Nettoergebnis für die ersten neun Monate die Prognosen leicht übertroffen. Sal. Oppenheim wertete die Zahlen für das dritte Quartal als "in-line" und behält die Kaufempfehlung bei. Die Aktien des Ölfeldausrüsters verloren 2,69 Prozent auf 23,50 Euro.

Auch der Flughafen Wien konnte für die ersten drei Quartale einen Nettogewinn leicht über den Erwartungen vermelden. Die Aktien des heimischen Airports büßten 2,62 Prozent auf 26,00 Euro ein. bwin < bwin .EAV > verloren nach Vorlage von Ergebnissen 9,27 Prozent auf 11,25 Euro ein.

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