Internationale Aktienmärkte
Osteuropa Börsen schließen uneinheitlich

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während in Budapest und Warschau leichte Gewinne verzeichnet wurden, beendete der Handel in Prag den Tag schwächer.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während in Budapest und Warschau leichte Gewinne verzeichnet wurden, beendete der Handel in Prag den Tag schwächer.

In Budapest stieg der BUX um 0,10 Prozent 15 626,36 Einheiten. Unter den Einzeltiteln gewannen die Aktien von MOL 1,8 Prozent auf 14 250 Ungarische Forint, der höchsten Notierung seit dem sechsten Oktober 2008. Die Kroatische Tochter von MOL, INA, hatte einen zweiten Ölfund in Ägypten bekannt gegeben. Die Papiere der OTP Bank gewannen 0,4 Prozent auf 3 403 Forint. Das Institut benötigt eigenen Angaben zufolge keine weitere externe Finanzierung im nächsten Jahr.

Laut dem Osteuropa-Fondsmanager Peter Bodis von Pioneer Investment ist Ungarn aktuell der drittbeste Markt (gemessen an der Performance) der Region, nach Russland und der Türkei. "Obwohl die Marktsituation in Ungarn derzeit aufgrund der hohen Staatsverschuldung und des schwachen Wirtschaftswachstums nicht optimal ist, sind die einzelnen Aktien jedoch sehr interessant", so Bodis.

"Gerade die Titel wie das Ölunternehmen MOL, das neue Ölfeldfunde vermeldete, oder die Papiere der OTP-Bank, die nun wohl doch keine externe Finanzierung mehr benötigt und mit starken Zahlen zum ersten Quartal aufwartete, weisen eine interessante Entwicklung auf", so Bodis weiter.

In Warschau stieg der WIG-20 um 0,40 Prozent auf 1 808,68 Einheiten. Der breiter gefasste WIG-Index gewann 0,05 Prozent auf 29 212,90 Punkte.

Globe Trade Centre gewannen 1,30 Prozent auf 17,21 Polnische Zloty, nachdem die Experten der Deutschen Bank ihr Kursziel um 17 Prozent auf 21 Zloty erhöht hatten. Gleichzeitig hatten sie ihre Einstufung "Buy" bestätigt. Ipopema Securities sprangen an ihrem ersten Handelstag an der Warschauer Börse um 17 Prozent auf 5,87 Zloty in die Höhe. Der polnische Broker hatte Aktien für 26,2 Mill. Zloty zu einem Stückpreis von fünf Zloty je Aktie verkauft. Zaklady Pulawy fielen um 1,2 Prozent auf 79,5 Zloty, nachdem Gewerkschaften für eine Streikabstimmung votiert hatten.

In Prag sank der PX um 1,09 Prozent 914,10 Zähler.

Unter den Einzeltiteln verloren die Aktien von Orco fast sechs Prozent auf 173 Tschechische Kronen, Konkurrent ECM gab 1,37 Prozent auf 332 Kronen nach. Die Aktien der Erste Group Bank verloren drei Prozent auf 471 Kronen. Komercni Banka rutschten um 1 Prozent auf 2 840 Kronen ab. NWR verloren 2,35 Prozent auf 87,40 Kronen. CEZ stiegen hingegen um 0,40 Prozent auf 880,50 Kronen. VIG legten um 0,19 Prozent auf 757,50 Kronen zu.

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