Internationale Aktienmärkte
Osteuropas Börsen schließen uneinheitlich

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Während Ungarn und Polen Gewinne verbuchten, endete der tschechische Markt deutlich im Minus.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Während Ungarn und Polen Gewinne verbuchten, endete der tschechische Markt deutlich im Minus.

In Budapest stieg der BUX um 1,71 Prozent 19 363,91 Punkte.

Die Aktien des Ölunternehmens MOL stiegen im Handelsverlauf bis auf 14 950 Ungarische Forint, gaben dann aber wieder einen Teil ihrer Gewinne ab und schlossen mit 1,18 Prozent im Plus bei 14 540 Forint. MOL hatte Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht und konnte seinen Nettogewinn um 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Ein stärkerer Forint unterstützte dabei die guten Zahlen.

OTP Bank gewannen 3,60 Prozent auf 4 870 Forint. Die Bank konnte von guten europäischen Konjunkturdaten profitieren. Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hatte sich im August den fünften Monat in Folge aufgehellt. Der Economic Sentiment Index (ESI) war kräftig von 76,0 Punkten im Vormonat auf 80,6 Punkte gestiegen, wie die Europäische Kommission mitteilte. Volkswirte hatten zwar mit einer Aufhellung gerechnet, diese aber auf lediglich 78,0 Punkte veranschlagt. Trotz der abermaligen Verbesserung liege der Indikator noch deutlich unter seinem langjährigen Durchschnitt, kommentierte die Kommission.

In Warschau gewann der WIG-20 0,95 Prozent auf 2 235,91 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 1,04 Prozent auf 38 232,13 Punkte.

Kghm Polska sprangen um 4,80 Prozent auf 88 Polnische Zloty nach oben, nachdem die Kupferpreise angestiegen waren. Orco gaben zum vierten Tag in Folge nach und verloren 6,80 Prozent auf 41,55 Zloty. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass der Nettoverlust sich im ersten Halbjahr 2009 auf 199,9 Mill. Zloty (Vorjahr 14,10 Mio.) ausgeweitet habe.

Grupa Lotos gewannen 1,40 Prozent auf 25 Zloty. Die Rohölpreise waren den zweiten Tag in Folge angestiegen, nachdem der Dollar zum Euro an Wert verloren hatte. Dies steigerte die Attraktivität von Rohstoffen für die Investoren. Budimex legten um 2,60 Prozent auf 74 Zloty zu. Polens größtes Bauunternehmen hatte einen 137-Millionen-Zloty-Auftrag von dem schwedischen Möbelhersteller Ikea erhalten.

In Prag verlor der PX verlor 2,24 Prozent auf 1 132,70 Punkte.

Deutlich Federn lassen mussten die Aktien der österreichischen Erste Group Bank mit einem Abschlag von 7,44 Prozent auf 685,90 Tschechische Kronen.

Auch Orco mussten nachgeben und verloren 6,86 Prozent auf 263,60 Kronen. Gegen den schwachen Trend konnten sich nur die Aktien von Philip Morris mit einem Anstieg von 1,29 Prozent auf 8 225 Kronen und die Titel des Gebrauchtwagenverkäufers AAA Auto behaupten, die um 1,13 Prozent auf 14,30 Kronen anstiegen. Die Vienna Insurance Group gewannen 0,95 Prozent auf 918,60 Kronen.

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