Internationale Aktienmärkte: Osteuropas Börsen stoppen Talfahrt

Internationale Aktienmärkte
Osteuropas Börsen stoppen Talfahrt

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Börsen haben am Freitag anders als die meisten europäischen Aktienmärkte ihre Talfahrt stoppen können. In Warschau und Budapest legten die Notierungen allerdings deutlich zu, während Prag lediglich ein minimales Plus verbuchen konnte.

IN Warschau NUR drei Verlierer

An der Börse in Warschau schloss der Leitindex WIG-20 nach anfänglichen Verlusten mit plus 1,36 Prozent bei 3 000,56 Zählern. Der breiter gefasste WIG-Index gewann 1,25 Prozent oder 579,83 Punkte auf 47 128,67 Punkte. Aktien des Öl- und Gasfeldausrüsters PBG führten die Liste der Kursgewinner im Wig20 an und verteuerten sich um 5,07 Prozent auf 280 Zloty. Telekomunikacja Polska stiegen um 2,09 Prozent und gingen bei 21,03 Zloty aus dem Handel. Analysten der Unicredit haben die Aktien des polnischen Telekom-Betreibers von "Hold" auf "Buy" hochgestuft.

Polski Koncern Naftowy Orlen legten um 0,87 Prozent auf 43,99 Zloty zu. Polens größter Ölkonzern geht davon aus, dass der Vorsteuergewinn im vierten Quartal aufgrund einer Wertsteigerung des Rohölbestands steigen wird, hieß es aus dem Unternehmen.

Im negativen Terrain schlossen heute nur drei Wertpapiere. Bank BPH gingen knapp behauptet mit minus 0,06 Prozent bei 85 Zloty aus dem Handel. Cersanit verloren 0,17 Prozent auf 29,45 Zloty, und Bre Bank sanken um 2,56 Prozent auf 380 Zloty.

ECM Real Estate Tagesgewinner IN Prag

In Prag schloss der Leitindex PX nahezu unverändert mit plus 0,01 Prozent bei 1 561,70 Punkten und damit zum ersten Mal in dieser Woche ohne Kursverluste. ECM Real Estate führten die Liste der Kursgewinner mit plus 4,81 Prozent auf 805,50 Kronen an. Besonders Analystenkommentare sorgten bei einigen Werten für Bewegung. Philip Morris stiegen um 4,4 Prozent und notierten zu Handelsschluss bei 7 125 Kronen. Analysten der Patria/KBC stuften die Aktien des Tabakkonzerns von "Hold" auf "Buy" hoch.

Titel von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verteuerten sich um 1,23 Prozent auf 1 232 Kronen. Merrill Lynch hob das Kursziel für die Anteilsscheine des tschechischen Energieunternehmens von 1 415 auf 1 491 Kronen an und behielten ihre Kaufempfehlung bei.

Auf der Verliererseite befanden sich Komercni Banka mit einem Minus von 2,06 Prozent auf 3 570 Kronen. Unipetrol sanken um 2,31 Prozent und gingen mit 283,6 Kronen aus dem Handel. Das vierte Quartal des größten tschechischen Ölunternehmens sei "fürchterlich" ausgefallen, hieß es laut einem Medienbericht aus dem Unternehmen.

Budapester MOL Profitiert VON Hochstufung

Die Börse in Budapest ging nach sieben Verlusttagen erstmals wieder mit Kursgewinnen aus dem Handel. Der ungarische Leitindex BUX schloss um deutliche 3,71 Prozent höher bei 24 109,08 Punkten. Von den Indexschwergewichten setzten sich Magyar Olay es Gazipari (Mol) eindeutig vorne ab und sprangen um 6,63 Prozent auf 21 860 Forint hoch. Analysten der Budapester Cashline stuften die Aktien des ungarischen Ölkonzerns von "Hold" auf "Buy" hoch. Zudem unterzeichnete Mol eine Kooperations-Vereinbarung mit der indischen Oil and Natural Gas Corporation Limited.

OTP Bank stiegen um 3,64 Prozent auf 8 060 Forint. Magyar Telekom konnten um 1,73 Prozent zulegen und notierten zu Handelsschluss bei 880 Forint. Richter Gedeon verteuerten sich um 1,30 Prozent auf 38 300 Forint.

Am unteren Ende des Kurszettels siedelten sich Phylaxia Pharma mit einem Abschlag von 3,85 Prozent bei 25 Forint an. Egis verloren 2,1 Prozent auf 18 795 Forint. Emasz sanken um 1,22 Prozent auf 23,695 Forint.

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