Internationale Aktienmärkte
Osteuropas Börsen uneinheitlich

Einmal mehr haben die wichtigsten osteuropäischen Börsen am Donnerstag mit uneinheitlicher Tendenz geschlossen. Damit folgten sie der Entwicklung an den anderen europäischen Aktienmärkten.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Einmal mehr haben die wichtigsten osteuropäischen Börsen am Donnerstag mit uneinheitlicher Tendenz geschlossen. Damit folgten sie der Entwicklung an den anderen europäischen Aktienmärkten.

Die Warschauer Börse schloss etwas fester. Der WIG-20 stieg um 0,76 Prozent auf 1 790,49 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index legte um 0,65 Punkte auf 27 394,89 Zähler zu. Die Aktien der Telekomunikacja Polska konnten sich deutlich von ihren Vortagesverlusten erholen und zählten mit einem Aufschlag von 4,6 Prozent auf 19,17 Zloty zu den Tagesgewinnern auf dem Warschauer Parkett. Auch die Aktien der Bank Pekoa konnten nach dem deutlichen Minus am Mittwoch zulegen. Der Kurs stieg um 3,1 Prozent auf 125,00 Zloty.

In einem schwachen europäischen Finanzsektor erlitten die anderen polnischen Bankenwerte mehrheitlich Kursverluste. Bank Zachodni verloren 1,7 Prozent auf 107,10 Zloty. BRE Bank verbilligten sich um 3,5 Prozent auf 208,90 Zloty. Die Analysten der Citigroup haben ihr Anlagevotum für die Aktien der polnischen Commerzbank-Tochter von "Hold" auf "Sell" gesenkt.

Die Anteilsscheine der Verlagsgruppe Agora gewannen indes 2,7 Prozent auf 16,94 Zloty. Die größte polnische Verlagsgruppe wird ab dem 2. Januar den Preis der Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" um 20 Prozent erhöhen.

Die Prager Börse ging wenig verändert aus dem Handel. Der Leitindex PX gewann 0,04 Prozent auf 833,50 Punkte. Marktteilnehmer beschrieben die Sitzung als sehr ruhig. Das Geschäft habe sich hauptsächlich auf die Aktien der Ceske Energeticke Zavody (CEZ) und der Telefonica O2 konzentriert. Auf die Aktien der CEZ entfielen mehr als die Hälfte der Handelsumsätze. Nachdem die Aktien in der Tagesspitze kurzfristig bereits bei 810 Kronen notierten, drückten mehrere Verkaufsorders den Kurs auf 800 Kronen, sagten Handelsteilnehmer. CEZ gingen mit einem Minus von 0,36 Prozent bei 800,10 Kronen aus dem Handel.

Ähnlich verlief auch das Geschäft mit den Anteilsscheine der Telefonica O2. Nachdem der Kurs die Marke von 440 Kronen nicht überwinden konnte, fiel die Aktie auf einen Schlusskurs von 434 Kronen. Gegenüber dem Vortagesschluss ist das ein Minus von 0,60 Prozent.

Deutlicher unter Druck gerieten die Immobilienentwickler. Orco gaben um 2,92 Prozent auf 169,26 Kronen nach, ECM verloren 2,44 Prozent auf 251,70 Kronen. Der österreichische Mitbewerber Immoeast Immobilien Anlagen hat im ersten Halbjahr 2008/09 einen milliardenschweren Verlust hinnehmen müssen.

In Budapest gab es leichte Verluste. Der Leitindex BUX verlor 0,28 Prozent auf 12 579,28 Punkte. Nach den Vortagskurssprüngen konnten die Aktien der Magyar Olay es Gazipari (Mol) erneut im Plus aus dem Handel gehen. Die Aktien gewannen 1,88 Prozent auf 10 545 Forint. Am Mittwoch waren Gerüchte über einen Einstieg eines Investors aus dem Nahen Osten aufgekommen.

Die Titel der OTP Bank konnten hingegen nicht an ihre Vortagesgewinne anknüpfen und erlitten am BUX-Ende einen Abschlag von 4,75 Prozent auf 2 805 Forint. Die Anteilsscheine des Mitbewerbers FHB Land Credit & Mortgage Bank gewannen 6,2 Prozent auf 770 Forint und zählten damit zu den größten Tagesgewinnern im Leitindex.

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