Internationale Aktienmärkte
Schweizer Aktienmarkt im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag schwächer beendet. Im Tagesverlauf hatten Konjunktursorgen infolge der hohen Rohölnotierungen und Zinsängste auf die Kurse gedrückt. Die Vorgaben aus dem Ausland waren am Nachmittag uneinheitlich.

Zürich (AWP) - Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag schwächer beendet. Im Tagesverlauf hatten Konjunktursorgen infolge der hohen Rohölnotierungen und Zinsängste auf die Kurse gedrückt. Die Vorgaben aus dem Ausland waren am Nachmittag uneinheitlich. So notierte der Dow Jones Industrial Average (Djia) zwar im frühen Handel im Plus. Die Stimmung sei aber insgesamt belastet gewesen, sagten Marktteilnehmer.

Konjunkturdaten aus den USA hatten wenig Einfluss auf den Markt. Dort war das Handelsbilanzdefizit im April etwas höher als erwartet ausgefallen. Insgesamt tendierten die Anleger eher zu defensiven Werten.

Der SMI sank um 0,57 Prozent auf 7 284,21 Zähler. Der SLI verlor 0,76 Prozent auf 1 113,37 Punkte. Der breite Markt - gemessen am SPI - gab um 0,63 Prozent auf 6 145,81 Zähler nach.

Stark gefragt waren am Nachmittag Nobel Biocare , die prompt mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 40,02 Franken reagierten. Händler führen die von Deckungskäufen dominierten Nachfrageimpulse auf einen Vorabdruck eines Interviews von CEO Domenico Scala in der Finanzpresse. Analysten sehen die Kursgewinnen jedoch mit Skepsis.

Bei den Bankentiteln erholten sich UBS nach dem gestrigen Ende des Bezugsrechtehandels und notieren mit plus 2,9 Prozent auf 24,50 Franken an der Tabellenspitze. Julius Bär litten Händlern zufolge unter Verkaufsdruck aus dem Ausland und verloren 1,6 Prozent auf 74 Franken. Credit Suisse gaben 1,7 Prozent auf 48,90 Franken ab.

Zurich Financial Services(ZFS) verloren 0,3 Prozent auf 292,75 Franken und profitierten damit leicht von einer Studie der UBS. Unter den Versicherungen zählt das Unternehmen demnach zu den "Top Picks". Die übrigen Versicherungstitel wie Baloise , die 0,8 Prozent auf 115,80 Franken verloren, Swiss Re mit minus 1,3 Prozent auf 74,60 Franken und Swiss Life mit minus 1,7 Prozent auf 279 Franken konnten sich nicht absetzen.

Auch Richemont verloren 1,3 Prozent auf 62,40 Franken. Swatch gaben 1,5 Prozent auf 275,25 Franken ab. Adecco fielen um 2,4 Prozent auf 54,90 Franken. Die Titel wurden von einer negativen Studie zum US-Arbeitsmarkt im dritten Quartal durch den Konkurrenten Manpower belastet.

Die rote Laterne unter den 30 größten Titeln (SLI/SMI ) ging an Logitech mit einem Minus von 3,8 Prozent auf 31,20 Franken. Händler begründeten die Abgaben damit, dass sich kurzfristig orientierte Investoren aus den Valoren zurückgezogen hätten.

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