Internationale Aktienmärkte
Schweizer Aktienmarkt schließt im Minus

Die Schweizer Aktien haben am Mittwoch mit leichten Abgaben geschlossen. In einem impulslosen und ruhigen Handel bewegten sich die wichtigsten Indizes über weite Strecken um die Schlussstände des Vortages. Zunächst führten gute Vorgaben aus den USA noch zu Kursgewinnen. Anschlusskäufe blieben in der Folge allerdings aus.

dpa-afx ZÜRICH. Am Nachmittag drückte der Einbruch bei den US-Hauspreise dann den Leitindex SMI in die Verlustzone. In der Schweiz nahmen die Investoren etwa bei Syngenta und Nestle Gewinne mit. Auf der anderen Seite konnten Finanztitel und Zykliker zulegen. Insgesamt hätten allerdings im Handel wichtige Impulse und Nachrichten gefehlt, um die Aktienkurse in die eine oder die andere Richtung zu lenken, hieß es am Markt.

Das Blue Chips Barometer SMI schloss am Ende mit 0,22% oder 11,85 Zähler tiefer auf 5 419,42 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI ) lag dagegen mit 0,17% auf 825,88 Punkte leicht im Plus und der breite Swiss Performance Index (SPI ) verlor 0,04% auf 4 673,33 Zähler.

Die Aktien des Saatgutherstellers Syngenta (-4,4% auf 258,00 Franken) kamen in der zweiten Handelshälfte stark unter Druck. Anfänglich von einer Rückstufung durch Helvea belastet, sorgte dann eine Gewinnwarnung beim amerikanischen Konkurrenten Monsanto für zusätzlichen Verkaufsdruck.

Großen Abgabedruck verspürten etwa auch Julius Bär (-3,6% auf 45,30 Franken). Die Aktien des Vermögensverwalters hatten allerdings in den vergangenen Sitzungen auch stark zugelegt.

OC Oerlikon büßten am Ende 2,5% auf 66,20 Franken ein, obwohl der Tag eigentlich mit Kursgewinnen begonnen hatte. Gute Nachrichten zur Solarsparte stützten den Kurs nur zu Beginn. Adecco wurden mit 1,50 Franken ex-Dividende gehandelt und schlossen um 2,9% oder 1,38 Franken auf 47,00 Franken tiefer.

Zu Gewinnmitnahmen kam es beim Schwergewicht Nestle (-1,5% auf 39,70 Franken). Roche Holding gaben um 0,9% auf 144,00 Franken nach, während Novartis mit 0,1% auf 43,86 Franken im Plus schlossen.

Von der festen Seite zeigten sich die Grossbankentitel UBS (+1,9% auf 15,84 Franken) und Credit Suisse (+1,9% auf 47,64 Franken). UBS-CEO Oswald Grübel hat sich in einem internen Memo einigermaßen optimistisch gezeigt: In den letzten Monaten habe die Bank bereits einiges in Angriff genommen und befinde sich auf dem richtigen Weg, schrieb er darin.

ZFS gewannen am Investorentag 1,5% auf 199,10 Franken dazu. Der Erstversicherer hatte sowohl für das Sach- als auch für das Lebengeschäft die Ziele bestätigt. Swiss Re kletterten um 1,9% auf 36,94 Franken.

Nebst den Finanzaktien waren auch konjunkturabhängige Titel gefragt. So stiegen Kühne+Nagel um 3,6% auf 84,45 Franken, Swatch um 1,7% auf 177,80 Franken, Richemont um 1,9% auf 23,50 Franken oder ABB um 1,9% auf 17,66 Franken. ABB hatte in Saudi-Arabien in der Elektrotechnik einen Auftrag im Wert von 100 Mill. Dollar erhalten. Bereits am Vortag war ein Auftrag über 140 Mill. Dollar aus Mexiko vermeldet worden.

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