Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse deutlich im Plus

Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag bei schwachem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 88,6 Punkte oder 4,64 Prozent auf 1997,90 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag bei schwachem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 88,6 Punkte oder 4,64 Prozent auf 1997,90 Einheiten. Dank eines sehr starken Späthandels und weiteren Aufschlägen in der Schlussauktion hat der Wiener Markt mit deutlich höheren Notierungen geschlossen.

Bis dahin hatte der Markt stabil um die zwei Prozent zugelegt. Mit US-Börseneröffnung kam im Rest Europas Optimismus in den Markt, der ATX bewegte sich jedoch erst spät. Die Umsätze blieben erneut am Boden. Von Unternehmensseite gab es nur wenige Nachrichten. Zu den Schwergewichten wurden jedoch einige Analystenkommentare veröffentlicht.

Am stärksten zu den Aufschlägen trugen die Kursgewinne bei OMV und Telekom Austria bei. Die Aktien zogen um 9,85 Prozent auf 24,99 Euro beziehungsweise 6,67 Prozent auf 9,60 Euro an (2,168 010 Stück). Bei OMV wirkten sich starke Quartalszahlen des US-Konzerns Chevron. positiv aus. Der Ölpreis fiel am Berichtstag hingegen unter 65 Dollar je Fass. Zur Telekom Austria meldete sich Credit Suisse zu Wort. Die Analysten setzten ein niedrigeres Kursziel von 15 nach 18 Euro.

Auch bei der Voestalpine kam es zu einem starken Kursplus von 5,56 Prozent auf 19,0 Euro, 830 722 Stück). Den Kurszettel führten jedoch AvW Invest an, die sich mit einem Plus von 54,66 Prozent auf 24,05 Euro weiter erholten.

Auch zu den Bankenwerten gab es neue Analystenaussagen. So senkte Goldman Sachs das Kursziel für Raiffeisen International um 51 Prozent auf 29,7 Euro. Raiffeisen-Papiere fielen um 1,96 Prozent auf 24,50 Euro. Auch zur Erste Group meldete sich Goldman Sachs zu Wort. Das Kursziel wurde von 48,8 auf 28,3 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Buy" wurde hingegen bestätigt. Erste Group verteuerten sich um 0,78 Prozent auf 20,74 Euro (2,262 468 Stück).

Bei Austrian Airlines (AUA) drängt die Zeit für den Verkauf. Dieser muss bis Anfang Dezember fixiert sein. Das Angebot der Lufthansa für eine Übernahme des 41,56-Prozent-Anteils der Staatsholding ÖIAG an den Austria Airlines gilt laut einem Pressebericht nämlich nur bis Mittwoch, den 3. Dezember. Dies berichtet das Wochenmagazin "Format" (Freitag). AUA-Aktien fielen um 3,78 Prozent auf 2,80 Euro.

Die Vienna Insurance Group (VIG) berichtete Neuigkeiten vom polnischen Markt. Das Unternehmen hat in Polen seine Marktposition in den ersten neun Monaten weiter ausbauen können. Die unkonsolidierten verrechneten Prämien sind um fast 40 Prozent auf 2,09 Mrd. Zloty (ca. 610 Mill. Euro) gestiegen. In nur zwei Jahren sei man vom achten auf den vierten. Markt-Rang vorgerückt. Vienna Insurance-Aktien kletterten um 12,30 Prozent auf 21,0 Euro.

Immobilienwerte zeigten sich mit wenigen Ausnahmen im Plus. CA Immo International erhöhten sich um 9,43 Prozent auf 2,90 Euro. Sparkassen Immo zogen um 1,56 Prozent auf 3,25 Euro an.

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