Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse im Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 1,84 Prozent auf 4 166,44 Einheiten. Sehr schwache Vorgaben von den asiatischen Märkten sorgten von Beginn weg für Abgabedruck.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 1,84 Prozent auf 4 166,44 Einheiten. Sehr schwache Vorgaben von den asiatischen Märkten sorgten von Beginn weg für Abgabedruck. Einige Titel kamen dabei recht kräftig unter die Räder. Auch das internationale Umfeld zeigte sich von seiner schwachen Seite.

Unter den Indexschwergewichten büßten OMV 2,59 Prozent auf 52,21 Euro ein. Die Analysten der Citigroup haben die Bewertung von "Sell" auf "Hold" und das Kursziel 44,50 auf 52,50 Euro erhöht. Voestalpine verloren in einem negativen europäischen Sektor 1,96 Prozent an Wert auf 52,56 Euro. Gegen den Trend konnten sich Telekom Austria um 1,25 Prozent auf 15,43 Euro verbessern.

Auch die Finanztitel fanden sich auf den Verkaufslisten der Investoren. Raiffeisen International gaben um 1,95 Prozent auf 86,71 Euro nach. Der Konzern hat auf der heutigen Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,93 Euro je Aktie beschlossen. Erste Bank schlossen um 2,33 Prozent tiefer bei 43,54 Euro. Bei den Versicherern sanken Vienna Insurance um 3,07 Prozent auf 45,41 Euro.

Die Aktien der Austrian Airlines Group (AUA) verloren weiter an Höhe und rutschten 7,37 Prozent auf 3,77 Euro ab. Das Unternehmen hatte am Montagabend überraschend mitgeteilt, dass der Jahresverlust heuer zwischen minus 70 und minus 90 Mill. Euro betragen werde. Bis Ende Juli sollen erste Zwischenergebnisse bei der von einem Beratungsunternehmen geführten Suche nach einem strategischen Partner vorliegen, hieß es weiter.

Auch A-TEC Industries hat am Montagabend Ergebnisse präsentiert. Der Konzernjahresüberschuss ist 2007 von 80,3 auf 27,7 Mill. Euro eingebrochen. Die Aktien zeigten sich mit minus 2,22 Prozent auf 62,58 Euro schwächer.

Unter den Versorgern rutschten EVN um 3,28 Prozent auf 21,26 Euro ab. Verbund-Austrian Hydro Power(AHP) gaben 1,49 Prozent auf 54,29 Euro nach. Der Stromproduzent stockt seinen Anteil bei der italienischen Sorgenia bis 2009 von 38 auf 44 Prozent weiter auf. Zudem hat der Verbund als Konsortium mit der türkischen Sabanci und dem gemeinsamen Joint Venture Enerjisa verbindliche Angebote für zwei türkischen Elektrizitätsversorger abgegeben.

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