Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse leicht im Minus

Die Wiener Börse ist am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen aus dem Handel gegangen. Der ATX fiel um 0,51 Prozent auf 2 823,26 Punkte. Nach dem freundlichen Wochenauftakt konnte der Index mit dem internationalen Umfeld diesmal nicht ganz Schritt halten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse ist am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen aus dem Handel gegangen. Der ATX fiel um 0,51 Prozent auf 2 823,26 Punkte. Nach dem freundlichen Wochenauftakt konnte der Index mit dem internationalen Umfeld diesmal nicht ganz Schritt halten. Marktteilnehmer begründeten die schwächere Tendenz vor allem mit "Gewinnmitnahmen bei einigen Titeln". Insgesamt gestaltete sich das Geschäft jedoch schon vorweihnachtlich ruhig und umsatzschwach. Die Meldungslage blieb bis auf einige Analystenkommentare dünn. Die in Europa und den USA veröffentlichten Konjunkturdaten konnten keine nennenswerten Impulse bringen.

Rohstoffwerte zählten europaweit zu den größeren Verlierern. In Wien verloren Voestalpine 1,13 Prozent auf 35,40 Euro. Auch Strabag und Wienerberger kamen nach der guten Vortagesperformance etwas zurück. Strabag-Titel büßten 0,80 Prozent auf 20,56 Euro ein und Wienerberger schlossen 2,16 Prozent tiefer bei 14,52 Euro.

Intercell konnten sich nach dem Kurseinbruch um gut 40 Prozent vom Vortag etwas stabilisieren und gaben leicht um 0,50 Prozent auf 9,95 Euro ab. Die Erste Group hatte ihr Kursziel von 22 auf 12 Euro gekappt. Goldman Sachs hatte die Bewertung von Intercell ausgesetzt.

Flughafen Wien verloren nach Vorlage von Verkehrszahlen geringfügige 0,14 Prozent auf 47,88 Euro. Die österreichischen Bankwerte zeigten kein klares Bild. Während Raiffeisen 0,22 Prozent auf 41,69 Euro verloren, legten sich Erste Group um 0,73 Prozent auf 33,99 Euro zu. Die Analysten von Goldman Sachs hatten das Kursziel für die Erste Group von 47 auf 46 Euro gekürzt und die Kaufempfehlung bestätigt. Für die Titel der Raiffeisen Bank wurde das Kursziel von 40 auf 45 Euro erhöht und die "Neutral"-Einstufung beibehalten.

Telekom Austria rutschten um 1,28 Prozent auf 10,44 Euro ab. Die Analysten der Deutschen Bank hatten ihr Kursziel von 12,4 auf 10,8 Euro gekürzt. Für die OMV wurde seitens der Credit Suisse das Kursziel von 28 auf 32,50 Euro nach oben gesetzt. Die Aktien des Ölkonzerns verloren dennoch 1,07 Prozent auf 28,54 Euro.

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