Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse schließt im Minus

Die Wiener Börse hat am Donnerstag bei eher schwachem Volumen im Minus geschlossen. Der ATX fiel 16,52 Punkte oder 0,95 Prozent auf 1 716,09 Einheiten. "Langeweile" attestierte ein Händler dem heutigen Geschäft am Wiener Aktienmarkt.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Donnerstag bei eher schwachem Volumen im Minus geschlossen. Der ATX fiel 16,52 Punkte oder 0,95 Prozent auf 1 716,09 Einheiten. "Langeweile" attestierte ein Händler dem heutigen Geschäft am Wiener Aktienmarkt. Je näher die Feiertage kämen, umso mehr Teilnehmer würden dem Handel fernbleiben. Die Hoffnung auf höhere Umsätze aufgrund des nahenden Verfallstermins am Freitag nach den jüngst so schwachen Volumina erfüllten sich nicht.

Raiffeisen International verbuchten unter den Schwergewichten die größte Kursbewegung mit einem Kursverlust von 8,10 Prozent auf 18,38 Euro. Händlern zufolge dürfte vor allem der am morgigen Freitag anstehende Abschied aus dem Auswahlindex ATX-5 die Papiere belasten. Ein Händler machte auch die zuletzt bessere Kursentwicklung der Raiffeisen-Papiere im Vergleich zur Erste Group für die heutigen Kursabschläge verantwortlich. Erste-Aktien erhöhten sich um 0,37 Prozent auf 13,55 Euro und konnten damit ihre seit Mitte der vergangenen Woche anhaltende Negativserie durchbrechen.

Für die Raiffeisen International-Titel, die im ATX derzeit mit 5,65 Prozent gewichtet sind, rücken die Aktien des Verbund in die Riege der ATX-5-Werte auf. Im Vorfeld konnten die Verbund-Anteile um 0,71 Prozent auf 31,22 Euro zulegen.

OMV verschlechterten sich in einem sehr schwachen europäischen Ölsektor um 4,17 Prozent auf 19,54 Euro. Im Schnitt fiel die Branche im Euro-Stoxx-600 um 3,03 Prozent. Der Ölpreis ist trotz der jüngsten Rekordkürzung der Ölförderung durch die Opec am späten Nachmittag erneut gefallen.

Die Titel der Immoeast rückten mit der Veröffentlichung ihrer Halbjahreszahlen 2008/09 in den Blickpunkt. Das Unternehmen hat operativ einen Verlust von 1,55 Mrd. Euro eingefahren. Von der Deutsche Bank wurde eine Analyse veröffentlicht, in der die Experten das Kursziel für die Titel von 0,35 auf 0,70 Euro verdoppeln und die Anlageempfehlung "Hold" beibehalten. Immoeast schlossen bei 0,60 Euro und damit um 1,64 Prozent tiefer./fg/AP

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