Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse schließt im Minus

Die Wiener Börse hat am Freitag bei hohem Volumen sehr schwach geschlossen. Der ATX fiel um 4,51 Prozent auf 1 638,78 Einheiten. Bereits am Vormittag hatte der Wiener Aktienmarkt auf tiefem Niveau seitwärts tendiert.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Freitag bei hohem Volumen sehr schwach geschlossen. Der ATX fiel um 4,51 Prozent auf 1 638,78 Einheiten. Bereits am Vormittag hatte der Wiener Aktienmarkt auf tiefem Niveau seitwärts tendiert. In einem turbulenten Handel mit großen Umsätzen rutschte der ATX in der Verfallsperiode zu Mittag jedoch noch weiter ab. Trotz der festeren Eröffnung an den US-Börsen konnte der ATX die Verluste am Nachmittag nicht mehr eingrenzen, sondern gab in der Schlussauktion nochmals deutlich nach.

Die schwer gewichteten ATX-Five-Werte schlossen einheitlich tief in der Verlustzone. In einem schwachen europäischen Ölsektor brachen die OMV - Titel um 9,16 Prozent auf 17,75 Euro ein. voestalpine verloren 6,55 Prozent auf 14,83 Euro und Telekom Austria gaben 5,23 Prozent auf 10,32 nach.

Unter den Bankenwerten sanken Erste Group Bank um 1,11 Prozent auf 13,40 Euro. Die Aktien von Raiffeisen International fielen um 3,70 Prozent auf 17,70 Euro. Ab Montag werden die Raiffeisen-International-Werte von den Verbund- Anteilsscheinen im ATX-Five-Index ersetzt.

Nach einer Berg- und Talfahrt gingen die Verbund-Werte knapp behauptet mit minus 0,06 Prozent bei 31,20 Euro aus dem Handel. Die Aktien des Mitbewerbers EVN konnten sich jedoch bis zum Handelsende erfolgreich gegen den negativen Trend behaupten und schlossen unverändert bei 10,40 Euro.

Die Wertpapiere des Strumpfherstellers Wolford gaben am Tag der Bekanntgabe von Ergebnissen um 0,73 Prozent auf 10,83 Euro nach. Das Unternehmen hatte im ersten Halbjahr 2008/09 einen Gewinneinbruch erlitten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank gegenüber der Vorjahresperiode von 5,1 auf 3,7 Mill. Euro.

Am Ende der Kurstafel zeigten sich die Finanzwerte deutlich unter Verkaufsdruck. Sparkassen Immobilien brachen um 31,03 Prozent auf 1,60 Euro ein und Immofinanz I gingen mit einem Kurssturz von 33,33 Prozent bei 0,34 Euro aus dem Handel. Immoeast I verloren 10,00 Prozent auf 0,54 Euro.

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