Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse schließt im Minus

Die Wiener Börse ist am Freitag bei hohem Volumen mit höheren Notierungen aus dem Handel gegangen. Der ATX stieg um 0,33 Prozent auf 2 822,84 Punkte.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse ist am Freitag bei hohem Volumen mit höheren Notierungen aus dem Handel gegangen. Der ATX stieg um 0,33 Prozent auf 2 822,84 Punkte. In einem mehrheitlich schwächeren europäischen Börsenumfeld hat sich der Wiener Aktienmarkt zum Wochenausklang in der Gewinnzone behaupten können. Europaweit wurden die Börsen von der Abstufung der Kreditwürdigkeit Irlands durch die Ratingagentur Moody"s belastet. In Wien stach der große Handelsumsatz ins Auge: Mehr als doppelt so viele Aktien wie am Vortag wechselten ihre Besitzer. Marktteilnehmer verwiesen auf den als "Hexensabbat" bekannten großen Verfallstag an den Terminbörsen, an dem die Umsätze generell höher ausfielen.

Noch im Verlauf rutschten Aktien der Telekom Austria angesichts eines drohenden Lohnkonflikts an das Ende der Kurstafel. Am Nachmittag hatte das Unternehmen allerdings bekannt gegeben, die Dividende für 2011 und 2012 erhöhen zu wollen. Dies stimmte die Anleger wieder zufrieden und bescherte den Titeln zu Handelsende ein Plus von 0,38 Prozent auf 10,49 Euro sowie den zweitgrößten Handelsumsatz im prime market.

Flughafen Wien schlossen mit 0,84 Prozent im Minus bei 49,55 Euro. Analysten von Goldman Sachs und Barclays Capital hatten jeweils ihre Kursziele für den Wiener Airport angehoben, die Verkaufsempfehlungen jedoch bestätigt. Nach der Vorlage von Halbjahreszahlen gewannen Wolford 0,64 Prozent auf 26,14 Euro. Der Vorarlberger Textilkonzern hatte deutliche Steigerungen bei den Ergebniskennzahlen aufweisen können.

Unter den Indexschwergewichten konnten die gut gesuchten Papiere von Andritz (plus 2,70 Prozent auf 68,11 Euro) und OMV (plus 2,04 Prozent auf 29,57 Euro) den Leitindex spürbar nach oben ziehen. Auch Schoeller-Bleckmann (plus 3,50 Prozent auf 63,52 Euro) und Zumtobel (plus 3,15 Prozent auf 20,12 Euro) erreichten deutliche Zugewinne verbuchen. Intercell konnten sich erneut um 5,15 Prozent auf 10,20 Euro erholen, nachdem der Impfstoffhersteller nach dem Entwicklungsstopp eines wichtigen Produktes zu Wochenbeginn massive Kursverluste hatte hinnehmen müssen.

Nach einem Auftragsgewinn steigerten sich Strabag um 2,43 Prozent auf 20,85 Euro. Der Baukonzern hatte in einem Konsortium einen Auftrag für die Erneuerung der lybischen Autobahn erhalten und wird dadurch 62 Mill. Euro erwirtschaften. Wenig gefragt waren indessen Erste Group , die um 2,56 Prozent auf 33,71 Euro nachgaben.

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