Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse schließt im Plus

Die Wiener Börse hat am Montag bei moderatem Volumen mit deutlichen Kursgewinnen geschlossen. Der ATX stieg 36,76 Punkte oder 2,16 Prozent auf 1 737,56 Einheiten. Der Leitindex konnte mit Kursgewinnen in die neue Handelswoche starten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Montag bei moderatem Volumen mit deutlichen Kursgewinnen geschlossen. Der ATX stieg 36,76 Punkte oder 2,16 Prozent auf 1 737,56 Einheiten. Der Leitindex konnte mit Kursgewinnen in die neue Handelswoche starten. Gestärkt wurde das Börsenbarometer vor allem von den klaren Aufschlägen bei den Aktien der OMV . Die Titel des Energiekonzerns kletterten in einem starken europäischen Sektor um 6,04 Prozent nach oben auf 19,30 Euro. Marktteilnehmer verwiesen auf einen deutlichen Anstieg bei den Rohölpreisen.

Hingegen zeigten sich die Bankwerte uneinheitlich. Während Erste Group um 7,28 Prozent auf 14,00 Euro abrutschten, konnten sich Raiffeisen International um 1,19 Prozent auf 20,49 Euro verbessern.

Unter den weiteren Indexschwergewichten stiegen Voestalpine nach volatilem Verlauf um 1,96 Prozent auf 15,60 Euro. Der Stahlkonzern wird zum ersten Mal seit Jahren im Werk Linz über Weihnachten zwei Wochen Werksferien machen. Damit soll die Produktion um 150 000 Tonnen Stahl gedrosselt werden. Telekom Austria schlossen um 4,19 Prozent fester bei 11,45 Euro.

Unter den größeren Gewinnern fanden sich auch die Aktien des Verbund mit einem Kursanstieg um 6,89 Prozent auf 31,79 Euro. Sal. Oppenheim hat das Anlagevotum von "buy" auf "neutral" gekürzt, den fairen Wert jedoch unverändert bei 51,50 Euro belassen.

Für die EVN wurde von Sal. Oppenheim die Einstufung von "neutral" auf "buy" nach oben revidiert, der fairen Wert jedoch von 20 auf 16 Euro gesenkt. Die Analysten der Unicredit haben ihr EVN-Kursziel von 21 auf 15 Euro zurückgenommen und die Kaufempfehlung bestätigt. EVN-Titel schlossen geringfügig um 0,09 Prozent leichter bei 10,73 Euro.

Immoeast wird im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Belastungen durch Verkehrswertminderungen und Abschreibungen in Höhe von 1,02 Mrd. Euro hinnehmen müssen. Die Aktien schlossen nach volatilem Handel 2,04 Prozent fester bei 0,50 Euro. Immofinanz verbesserten sich um 5,45 Prozent auf 0,58 Euro.

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