Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse schließt im Plus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei gutem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 76,81 Punkte oder 3,79 Prozent auf 2 105,39 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei gutem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 76,81 Punkte oder 3,79 Prozent auf 2 105,39 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 55 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2050 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York-0,24 Prozent, Dax/Frankfurt +0,16 Prozent, Ftse/London +0,64 Prozent und CAC-40/Paris +0,42 Prozent.

Ein stark angestiegenes Kaufinteresse in der Schlussauktion riss den bis dahin bereits sehr fest notierenden ATX weiter nach oben. Ein Händler hatte bereits im Vorfeld auf eine "möglicherweise turbulente Schlussauktion" aufgrund des Monats-Ultimos verwiesen. Zudem kommt es nach Börsenschluss zu einer Umstellung des Msci Austria-Index.

Besonders stark nach oben schossen in der Schlussauktion die Aktien von Raiffeisen International und schlossen um 9,63 Prozent fester bei 29,71 Euro. Verbund konnten ihr Plus ebenfalls deutlich ausbauen und kletterten um 7,01 Prozent auf 37,99 Euro.

Auch für die übrigen Schwergewichte gab es rege Kaufnachfrage. OMV zogen um 6,43 Prozent auf 28,65 Euro an und schoben damit den ATX um gut 18 Punkte nach oben. Auch Telekom Austria waren stark gefragt mit einem Kursplus von 4,81 Prozent auf 10,90 Euro.

Ins Minus drehten gegen Handelsschluss die Aktien der Erste Group, die um 1,39 Prozent auf 17,01 Euro fielen. Zur voestalpine wurde eine Analyse der Erste Group bekannt. Die Wertpapierexperten haben ihre Anlageempfehlung auf "Hold" von "Accumulate" herabgesetzt. Voestalpine stiegen dennoch um 3,57 Prozent auf 20,31 Euro. Auch die Titel des Stahlherstellers sind von der Msci-Umstellung betroffen.

Die im Tagesverlauf sehr festen Anteile der Strabag konnten sich bis zum Handelsschluss nicht an der Spitze des Kurszettels halten, stiegen jedoch schlussendlich noch um 4,32 Prozent auf 8,69 Euro, nachdem sie im Tageshoch bis auf 16,43 Euro zugelegt hatten.

Die Zahlen des Baukonzerns sind einem Händler zufolge "besser als erwartet ausgefallen. Die Aufschläge könnten zudem als eine Gegenbewegung zu den Abschlägen am Vortag gesehen werden, hieß es. Die Aktien fallen nach dem heutigen Handelstag aus dem Msci Austria-Index.

Wienerberger, die ebenfalls ab dem nächsten Handelstag nicht mehr im Msci Austria-Index notieren, konnten um 3,76 Prozent auf 9,93 Euro dazu gewinnen.

Schoeller-Bleckmann verbesserten sich um 5,22 Prozent auf 26,21. Hier gab es gleich zwei Analystenkommentare. Goldman Sachs empfiehlt die Anteile des Unternehmens nunmehr mit "Neutral" nach "Buy". Die RCB-Experten heben ihre Empfehlung hingegen von "hold" auf "buy" an.

EVN rutschten am Nachmittag ins Minus und verloren bis Handelsschluss 1,89 Prozent auf 12,44 Euro. Die Experten der Unicredit haben das Kursziel für die Aktien der EVN von 12,50 auf 14,00 Euro erhöht. Das Anlagevotum "Hold" wurde hingegen bestätigt.

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