Internationale Aktienmärkte
Wiener Börse schließt mit Verlusten

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) fiel 104,8 Punkte oder 2,33 Prozent auf 4 392,95 Einheiten.

In einem schwachen internationalen Börsenumfeld musste auch der ATX schwere Verluste hinnehmen. Über den gesamten Handelstag wurden die Abschläge am heimische Markt quer durch alle Sektoren ausgeweitet. "Einige Titel rutschten ohne fundamentale Nachrichten deutlich ab. Es ging damit im Einklang mit den europäischen Märkten hinunter", bemerkte ein Händler.

Mit sehr schwachen europäischen Branchenkollegen standen die Bankenwerte stark unter Druck. Erste Bank -Titel sackten um 5,09 Prozent auf 46,81 Euro ab und Raiffeisen International gaben um 3,42 Prozent auf 105,15 Euro nach.

Am Ende des Kurszettels rutschten Schoeller Bleckmann um 7,50 Prozent auf 54,98 Euro ab. A-TEC Industries verloren am vorletzten Platz um 6,57 Prozent auf 99,99 Euro. Verluste von jeweils mehr als fünf Prozent mussten im prime market auch Andritz , Post, Palfinger , Strabag, BWT (Best Water Technology) und Austrian Airlines Group (AUA) hinnehmen.

Gegen den allgemeinen Trend konnten OMV -Titel um 0,85 Prozent auf 49,77 Euro zulegen. OMV-Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer schließt nicht aus, dass der Gas- und Ölkonzern auch für das laufende Jahr 2007 die Dividendenausschüttung an die Aktionäre erhöht.

Bwin verbesserten sich 1,65 Prozent auf 25,80 Euro. Der Sportwettenvermittler darf in Deutschland weiterhin Sportwetten anbieten, muss allerdings geringe Einschränkungen hinnehmen.

EVN sanken um 1,50 Prozent auf 86,68 Euro. Der niederösterreichische Stromversorger will im laufenden Geschäftsjahr 2007/08 das Ergebnis zumindest stabil halten und die "attraktive" Dividendenpolitik beibehalten.

Der Flughafen Wien gab Verkehrsergebnisse bekannt und die Aktie befestigte sich 1,20 Prozent auf 79,00 Euro. Der Airport steigerte die Zahl der abgefertigten Passagiere im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 22 Prozent./

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%