Internationale Marktberichte
Asien-Börsen: Anleger üben sich in Zurückhaltung

Neue Konjunkturdaten aus China haben die Investoren an den asiatischen Märkten nach dem gestrigen Kurseinbruch zwar etwas beruhigt. Die Gewinne am Dienstag hielten sich aber Grenzen.

HB HONGKONG/TOKIO. Nach dem massiven Kurssturz am chinesischen Aktienmarkt zu Wochenbeginn haben sich die Börsen in Fernost am Dienstag erholt. Gestützt auf Konjunkturdaten notierte der Markt in Schanghai 1,6 Prozent im Plus. Zwei Einkaufsmanager-Indizes in China stiegen auf den höchsten Stand seit 16 Monaten. Die Zahlen beruhigten auch Anleger an anderen Börsenplätzen in Asien, insgesamt hielten sich die Gewinne wegen der anhaltenden Unsicherheit um die Stabilität des chinesischen Marktes jedoch in Grenzen.

In Tokio gewann der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 10 530 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 0,3 Prozent im Plus bei 968 Zählern. Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Taiwan und Singapur notierten fester.

Am Montag war die Börse in Schanghai um fast sieben Prozent eingebrochen. Der Kursrutsch ließ an den Märkten in Europa und den USA Sorgen aufkommen, dass Chinas Wachstum geringer ausfallen könnte als erwartet.

Auch in Tokio blickten die Händler am Dienstag noch mit gemischten Gefühlen nach China. Nach dem Sieg der Opposition bei den Parlamentswahlen warteten Anleger zudem auf neue Impulse.

Zulegen konnten Autowerte. In Japan stieg der Absatz von registrierten Pkw im August, ausgenommen Kleinstwagen, laut dem Verband der Autohändler um 2,3 Prozent. Toyota konnte dabei neun Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr. Die Aktien des weltgrößten Autobauers stiegen um 0,8 Prozent. Der Absatz von Honda legte sogar um 13,4 Prozent zu. Honda-Papiere verteuerten sich um 1,2 Prozent.

In Südkorea schossen die Anteilsscheine von Hyundai vor Bekanntgabe der Absatzzahlen für August um 7,6 Prozent nach oben. Der Autobauer profitierte zuletzt von starken Verkäufen seiner Kleinwagen und konnte auch im abgelaufenen Monat mehr Fahrzeuge verkaufen.

Der Euro präsentierte sich im fernöstlichen Devisenhandel fester. Nach einem New Yorker Schlusskurs von 1,4327 Dollar legte die Gemeinschaftswährung auf 1,4373 Dollar zu. Zum Yen notierte der Euro bei 133,78 Yen. Der Yen legte gegenüber der US-Währung ebenfalls zu und war 93,05 Dollar wert.

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