Internationale Marktberichte
Asien-Börsen folgen der Wall Street ins Plus

Die Börsen in Fernost haben am Mittwoch überwiegend freundlich geschlossen. Zwar blieb das Handelsvolumen wegen der anstehenden Feiertage niedrig, doch die Märkte folgten dem Aufwärtstrend der Wall Street, wo S&P und Nasdaq zuvor auf dem höchsten Stand seit mehr als einem Jahr geschlossen hatten.
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HB TOKIO/HONGKONG. Vor den Weihnachtstagen war das Handelsvolumen meist aber gering. Der Dollar stieg nach guten US-Immobiliendaten in Asien zwischenzeitlich auf 91,86 Yen und damit auf den höchsten Stand seit zwei Monaten, gab dann aber wieder nach. Der Ölpreis tendierte mit 74,39 Dollar nahezu unverändert, nachdem Daten eine Abnahme der US-Rohölbestände in der Vorwoche gezeigt hatten.

Der chinesische Leitindex lag 0,2 Prozent höher bei 3057 Punkten. Vor allem Werte der Telekom-Branche konnten dort von einem Anstieg der Kundenzahlen profitieren. Die Papiere von China United Network Communications gewannen zwei Prozent.

Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Taiwan und Singapur notierten fester.

Die Börse in Australien gewann 0,8 Prozent und schloss auf dem höchsten Stand seit drei Wochen. Dort sorgten unter anderem die Anteilsscheine des Bergbaugiganten BHP Billiton mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent für gute Stimmung.

Dagegen fiel der Hang-Seng-Index in Hongkong um 0,1 Prozent. Händler machten dafür die Sorge vor Regulierungsmaßnahmen gegen mögliche Spekulationsblasen verantwortlich.

In New York hatten die Börsen nach überraschend starken Zahlen vom Immobilienmarkt am Dienstag höher geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte rückte um 0,5 Prozent auf 10.464 Punkte vor. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,4 Prozent auf 1118 Zähler und notierte damit auf dem höchsten Stand seit 14 Monaten. Der technologielastige Nasdaq-Index legte 0,7 Prozent auf 2252 Punkte zu und schloss so hoch wie seit 15 Monaten nicht mehr.

Am Devisenmarkt tendierte der Euro im Verlauf nahezu unverändert bei 1,4254 Dollar bewertet. Nach der Herunterstufung der Bonität Griechenlands durch Moody's war die Währung am Dienstag zwischenzeitlich auf 1,4216 Dollar gefallen. Zuvor war das Eurozonen-Mitglied bereits von zwei anderen Ratingagenturen herabgestuft worden. Zum Yen lag der Euro bei 130,71 Yen. Der Dollar fiel zur japanischen Währung auf 91,69 Yen, nach 91,82 Yen im späten Handel in New York.

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