Internationale Marktberichte
Börse Tokio steht erneut unter Druck

Die asiatischen Börsen haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Die anhaltenden Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung belasteten vor allem den japanischen Aktienmarkt. Zudem litten Exportwerte unter einem teurer gewordenen Yen.

HB TOKIO/HONGKONG. An der asiatischen Leitbörse in Tokio büßte der Nikkei-Index der 225 führenden Werte am Dienstag 0,3 Prozent auf 9647,79 Zähler ein, der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,4 Prozent auf 909,13 Punkte. Die US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche hätten gezeigt, dass der Markt zuvor überoptimistisch gewesen sei, sagten Börsianer. Nach einer Überhitzung sei der Markt nun in einer Korrekturphase. Angesichts der nur langsamen Erholung der Wirtschaft sei ein Nikkei-Niveau über 10.000 Zählern etwas zu hoch gewesen. Im Mai war der Index mit 10.170,82 Punkten auf ein Acht-Monats-Hoch geklettert.

Isuzu Motors gaben mehr als fünf Prozent nach. Grund waren Zeitungsberichte, denen zufolge der Konkurrent Toyota Motor Pläne für die gemeinsame Entwicklung von Dieselmotoren aufgegeben hat. Auch die Aktien der Autohersteller Mazda und Nissan gehörten erneut zu den größten Verlierern. Sie gaben um zwei beziehungsweise drei Prozent nach.

Bei dem Elektronikkonzern Sanyo belief sich das Minus sogar auf fünf Prozent. Zulegen konnten dagegen einige Pharmawerte wie Astellas Pharma, die als relativ krisensichere Anlage gelten.

Die anderen asiatischen Börsen tendierten uneinheitlich. Während die Märkte in Südkorea, Taiwan, Singapur und Hongkong etwas zulegten, verbuchten die Aktienmärkte in Shanghai und Australien ebenfalls Verluste.

Der Euro notierte im frühen Handel in Fernost kaum verändert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,397 Dollar und blieb auf dem Niveau des New Yorker Handelsschlusses. Zum Yen gab der Euro etwas nach und kostete 133,00 Yen. Ein Dollar kostete 95,21 Yen.

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