Internationale Marktberichte
Chinas Börsen haken den Oktober ab

Nach einer wahren Flut enttäuschender Quartalszahlen haben die chinesischen Börsen den Oktober am Freitag mit tiefroten Zahlen abgehakt. Auch zum Wochenschluss standen einmal mehr die Fiannzwerte unter Druck.

HB HONGKONG. In Schanghai stürzten die Kurse in den vergangenen Wochen mit einem Minus von 25 Prozent so stark ab wie seit 14 Jahren nicht mehr. Die Börse in Hongkong verbuchte im Oktober die schwersten Verluste seit elf Jahren.

Am Freitag schloss die Börse in Schanghai schloss mit einem Minus von zwei Prozent bei 1 728 Punkten. Die Finanzkrise und die globale Wirtschaftsabkühlung würden chinesische Unternehmen immer stärker belasten, sagten Analysten. Nach einer Serie von Gewinneinbrüchen gehen Experten davon aus, dass manche Unternehmen im vierten Quartal in die roten Zahlen rutschen werden. Die Papiere der Bank of Communications gaben nach einem Gewinnrückgang im dritten Quartal um 4,2 Prozent nach, Versicherer Ping An verlor 2,9 Prozent.

Auch die Börse in Hongkong schloss nach drei Tagen mit hohen Gewinnen im Minus. Der Hang-Seng-Index gab 2,5 Prozent auf 13 968 Punkte nach. Der H-Index der Aktien vom chinesischen Festland gab 2,3 Prozent auf 6 611 Zähler nach. Der Lebensversicherer China Life verlor 4,5 Prozent, die Bank HSBC 3,6 Prozent. Manche Händler äußerten sich am Ende des Rekord-Verlust-Monats verhalten optimistisch. "Ich glaube, die Erholung hat gerade erst angefangen und die weltweiten Zinssenkungen werden weitergehen", sagte Andrew To von Tai Fook Securities.

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