Internationaler Aktienhandel
Asien-Börsen: Anleger atmen zum Wochenende durch

Die Aktienmärkte in Asien haben sich zum Wochenausklang überwiegend freundlich gezeigt. Besonders Finanzwerte profitierten am Freitag von Berichten, die US-Regierung werde ihre Citigroup-Vorzugsaktien in Stammaktien umwandeln.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel 1,48 Prozent höher bei 7 568 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 1,91 Prozent auf 756 Zähler. Die Börsen in Taiwan, Hongkong und Südkorea lagen im Plus, Singapur dagegen im Minus. Die US-Börsen hatten am Vortag tiefer geschlossen.

Die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr aus Kreisen, dass die amerikanische Regierung ihre Citigroup-Vorzugsaktien im Wert von bis zu 25 Milliarden Dollar umwandeln will. Sie würde dann bis zu 40 Prozent des angeschlagenen Instituts halten. Der Markt sehe das positiv, sagte Hideyuki Ishiguro von Okasan Securities. "Zwar gibt es Furcht vor einer Verstaatlichung, aber eher bei den Aktionären. Für den Durchschnittsamerikaner ist es wichtig, das Finanzsystem zu stabilisieren."

Japanische Bankentitel legten nach dem Bericht zu. Die Titel von Mitsubishi UFJ schlossen um 2,7 Prozent höher und die von SMFG 1,3 Prozent.

Weiter wurde der Handel in Tokio von Spekulationen getragen, die japanische Regierung könnte im kommenden Monaten mit dem Aktienkauf beginnen. "Das macht es schwer zu verkaufen", sagte Nagayuki Yamagishi von Mitsubishi UFJ Securities. Zudem entsprachen Konjunkturdaten wie die Industrieproduktion den Erwartungen.

Der Euro zeigte sich zum Dollar kaum verändert bei 1,2747 Dollar. Dagegen legte der Yen zum Dollar zu und lag bei 97,63 Yen nach 98,43 Yen zum Handelsschluss in New York. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Anstieg des Dollars zur japanischen Währung.

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