Internationaler Aktienhandel
Asien-Börsen folgen US-Vorgaben ins Minus

Die Aktienmärkte in Asien sind zum Wochenauftakt den schwachen US-Vorgaben ins Minus gefolgt. Besonders Technologiewerte litten, nachdem der amerikanische PC-Hersteller Dell unerwartet schlechte Quartalszahlen vorgelegt hatte.

HB TOKIO. Der Euro tendierte zum Dollar etwas schwächer. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel am Montag 1,83 Prozent niedriger bei 12 834 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,92 Prozent auf 1230 Zähler. Die Börsen in Taiwan, Hongkong, Singapur und Südkorea lagen ebenfalls im Minus.

Zu den Verlieren gehörte Canon mit einem Minus von 2,6 Prozent. Auch die Autobauer Toyota und Honda zeigten sich mit 2,2 und 3,4 Prozent schwächer. Sorge über den Ausblick beim Mobiltelefon-Absatz von LG Electronics drückten den Kurs des koreanischen Konzerns um 9,6 Prozent. Gegen den Trend legten Titel von Nintendo um 4,5 Prozent zu. Der Hersteller der Wii-Spielkonsole hatte seine Prognose erhöht.

Händler machten für die Schwäche in Tokio auch Gewinnmitnahmen nach der starken Vorwoche verantwortlich. "Es ist zwar wahr, dass der Nikkei die Wall Street nachzeichnet und Exportwerte etwas schwächer sind", sagte Yutaka Miura von Shinko Securities. "Aber wir sehen auch eine ziemlich natürliche Korrektur nach den Anstiegen der vergangenen Woche."

Zum Dollar gab der Euro auf 1,4629 Dollar nach von 1,4672 Dollar im späten US-Handel vom Freitag. Wegen des Hurrikans "Gustav" vor der US-Südküste legte der Preis für einen Barrel Öl um knapp einen Dollar auf mehr als 116 Dollar zu.

Der Dow-Jones-Index war am Freitag mit einem Minus von 1,5 Prozent aus dem Handel gegangen und hatte bei 11 543 Punkten geschlossen. Der breiter gefasste S&P-500-Index rutschte knapp 1,4 Prozent auf 1282 Zähler ab. Der Nasdaq - Composite gab 1,8 Prozent auf 2367 Punkte nach. Am Montag wird wegen eines Feiertages in den USA nicht gehandelt.

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