Internationaler Aktienhandel
ATX knackt 2000-Punkte-Markte

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch mit festeren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 1,02 Prozent auf 2018,51 Einheiten – und schloss erstmals seit November 2008 über der Marke von 2 000 Punkten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Nachrichten des Tages blieben großteils die gleichen. Zusätzlich zu den Ergebnissen von Wienerberger und Agrana brachten neue Arbeitslosenzahlen aus den USA positive Stimmung in die Märkte. Auch das europäische Umfeld konnte klar zulegen.

Bei den Einzelwerten gerieten Wienerberger in den Fokus. Händler waren sich zwar über die Beurteilung der Erstquartalszahlen mit "schwach" einig, nach der Veröffentlichung einer Kaufempfehlung durch Goldman Sachs kam jedoch Kaufinteresse für die Papiere in den Markt. Die Aktien schlossen um 1,21 Prozent höher bei 10,0 Euro, nachdem sie im Tagestief bis auf 9,11 Euro gefallen waren.

Christ Water setzten ihren Höhenflug fort mit einer Kursrally um 30 Prozent auf 2,99 Euro. Damit hat sich der Wert der Aktie seit Beginn der Vorwoche mehr als verdoppelt. Analysten machen die gestiegene Risikobereitschaft des Gesamtmarktes und bessere Nachrichten aus dem Unternehmen für diese Entwicklung verantwortlich.

Agrana veröffentlichten ihre Jahresergebnisse 2008/09. Das Unternehmen ist mit seiner Bilanz in die Verlustzone abgerutscht. Bei geringem Handelsinteresse fielen die Titel ans untere Ende des Kurszettels zurück mit einem Minus von 5,34 Prozent auf 45,01 Euro.

Bei den Schwergewichten konnten Erste Group Bank ihre Aufwärtstendenz nicht fortsetzen und fielen um 2,45 Prozent auf 19,50 Euro. Dagegen zogen OMV um 3,45 Prozent auf 26,10 Euro an. Voestalpine rückten um 3,75 Prozent auf 16,58 Euro vor und auch der Verbund zeigte ein positives Vorzeichen mit einem Kursaufschlag von 2,09 Prozent auf 31,70 Euro.

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