Internationaler Aktienhandel
ATX verliert zu Wochenbeginn fast 2,5 Prozent

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 2,47 Prozent auf 2067,27 Einheiten. Das Börsenbarometer startete so wie das europäische Umfeld mit Kursverlusten in die neue Handelswoche.

dpa-afx/apa WIEN. "Die Märkte sind zuletzt gut gelaufen. Aufgrund der neuen Unsicherheiten, ob bei den US-Banken-Stresstests alles mit rechten Dingen zugegangen ist, nahmen einige Investoren Gewinne mit", meinte ein Händler. In einem sehr schwachen europäischen Sektor büßten Voestalpine 5,06 Prozent auf 17,26 Euro ein. RHI mussten ein Minus von 4,65 Prozent auf 12,30 Euro hinnehmen. Marktbeobachter verwiesen auf die schwache Performance der deutschen Branchenkollegen. Die deutsche Stahlproduktion hatte im April den stärksten Einbruch seit Bestehen der Bundesrepublik verzeichnet.

Telekom Austria mussten einen Abschlag von 5,80 Prozent auf 10,55 Euro verbuchen. Unter den Energiewerten gaben OMV um 2,52 Prozent auf 24,35 Euro nach. Während Verbund um 2,86 Prozent auf 34,00 Euro nachgaben, konnten sich EVN um 2,92 Prozent auf 11,99 Euro steigern. Im Finanz-Sektor schlossen Erste Group nach volatilem Verlauf um 1,73 Prozent tiefer bei 21,00 Euro. Raiffeisen fielen um 1,45 Prozent auf 29,25 Euro. Bei den Versicherern stiegen Vienna Insurance im Vorfeld der am Dienstag anstehenden Ergebnisveröffentlichung um 0,50 Prozent auf 31,90 Euro.

Intercell sanken nach Quartalszahlen um 1,12 Prozent auf 22,11 Euro. Polytec kletterten hingegen um 14,00 Prozent auf 2,85 Euro. Andritz büßten trotz positiver Analystenkommentare 1,39 Prozent auf 27,00 Euro ein.

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