Internationaler Aktienhandel
Bankwerte drücken Wiener Börse nach unten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der Leitindex ATX konnte die Kursgewinne zu Handelsbeginn nicht bis zum Sitzungsende verteidigen und schloss etwas tiefer.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 1,18 Prozent auf 1 803,06 Einheiten. Ein Händler in Wien verwies auf die negative Tendenz an der Wall Street sowie auf Gewinnmitnahmen nach dem Kursfeuerwerk an den vergangenen Tagen.

Unter den größten Verlierern fanden sich die Aktien von Raiffeisen mit einem Abschlag von 7,46 Prozent auf 25,91 Euro. Die Analysten der Citigroup haben ihr Anlagevotum für die Aktie von "buy" auf "sell" und das Kursziel von 57 auf 30 Euro gekürzt.

Für die Erste Group wurde von den Experten hingegen die Kaufempfehlung mit Kursziel 19 Euro beibehalten. Die Aktien des Instituts konnten ihre Verlaufsgewinne jedoch nicht halten und schlossen 4,61 Prozent schwächer bei 14,08 Euro.

Zu den auffälligsten Werten zählten auch Voestalpine , die nach deutlich festerem Verlauf 0,25 Prozent schwächer bei 12,08 Euro schlossen. Im Frühhandel hatten positive Sektor-Studien seitens Merrill Lynch und der Societe Generale europaweit für Auftrieb bei Stahlaktien gesorgt.

Im Energiesektor schwächte sich OMV um 1,07 Prozent auf 25,89 Euro ab. Die Titel des Verbund zogen hingegen um 0,95 Prozent auf 29,61 Euro an. EVN konnten einen Kursanstieg um 1,33 Prozent auf 11,46 Euro vorweisen.

Semperit hat die vorläufigen Zahlen bestätigt und zudem eine Dividendenerhöhung angekündigt. Die Aktien legten 4,31 Prozent auf 16,70 Euro zu. Sehr stark zeigten sich auch Telekom Austria , die 2,78 Prozent auf 11,45 Euro gewannen.

Die Immofinanz will, um eine Pleite zu vermeiden, die beiden bestehenden Wandelanleihen von insgesamt 1,5 Mrd. Euro gegen einen neue mit bis zu 600 Mill. Euro und kürzerer Laufzeit tauschen, wurde bekannt. Immofinanz zogen um 2,22 Prozent auf 0,92 Euro an, während Immoeast um 1,55 Prozent auf 1,27 Euro einbüßten.

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