Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: ATX dreht spät ins Plus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit gut behaupteten Notierungen beendet. Der ATX stieg um 7,99 Punkte oder 0,18 Prozent auf 4 410,70 Einheiten. Mit den europäischen Leitbörsen drehte der Wiener Aktienmarkt ebenfalls ins Plus.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit gut behaupteten Notierungen beendet. Der ATX stieg um 7,99 Punkte oder 0,18 Prozent auf 4 410,70 Einheiten. Mit den europäischen Leitbörsen drehte der Wiener Aktienmarkt ebenfalls ins Plus. Der besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturindikator Philadelphia-Fed-Index brachte positives Sentiment. Im Fokus standen neben dem Abfindungsangebot für Böhler-Uddeholm von Voestalpine eine Fülle an Quartalszahlen und Analystenkommentaren.

Eine Kursrally legten die Aktien von A-TEC nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen hin. Die Titel kletterten um 12,84 Prozent auf 57,75 Euro an die Spitze des Kurszettels (81 823 Stück). Die A-Tec-Zahlen lagen über den Konsensusschätzungen. Das bestätigten auch die Deutsche Bank-Aktienexperten - "weit über den Erwartungen" sei das operative Ergebnis gelegen, schrieben sie im Anschluss in einer Studie und bekräftigten ihre Kaufempfehlung für A-Tec-Papiere.

Böhler-Uddeholm fielen nach Bekanntmachung des Abfindungsangebots der Voestalpine in Höhe von 70,26 Euro je Aktie um 2,23 Prozent auf 71,12 Euro . Am Morgen waren die Titel bis 10.00 Uhr vom Handel ausgesetzt gewesen. Voestalpine fielen um 0,95 Prozent auf 53,29 Euro.

Zur Telekom Austria gab es mehrere durchwegs positive Analystenkommentare. Händlern zufolge wurde die Aktie aber vor allem von den anhaltenden Spekulationen und Medienberichten über einen Konsolidierungs- und Aufspaltungsbedarf des Unternehmens gestützt. Telekom Austria verbesserten sich um 1,61 Prozent auf 16,36 Euro (1,697 451 Stück).

Gleich drei Investmenthäuser meldeten sich zu Andritz zu Wort. Die Societe Generale hat das Kursziel für die Aktien von Andritz von 44 auf 48 Euro angehoben und die "Outperform"-Empfehlung bestätigt. Von der RCB kam hingegen eine Reduktion des Anlagevotums von "Buy" auf "Hold" bei gleichzeitiger Kursziel-Anhebung von 44 auf 48 Euro. Die Analysten der Credit Agricole-Investmentbanktochter Cheuvreux haben das Kursziel von 44 auf 48 Euro angehoben. Das Anlagevotum bleibt weiterhin bei "Outperform". Andritz zogen nach den deutlichen Vortagesverlusten um 4,38 Prozent auf 42,87 Euro an.

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