Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: ATX legt etwas zu

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei eher schwachem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 16,94 Punkte oder 0,87 Prozent auf 1959,31 Einheiten.

dpa-afx WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei eher schwachem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 16,94 Punkte oder 0,87 Prozent auf 1959,31 Einheiten.

Nach einem unspektakulären Handelstag mit niedrigen Volumina konnte der Wiener Markt ein positives Schlussvorzeichen verbuchen. Mit dem Verfallstermin zu Mittag kam bereits Verkaufsinteresse in den Handel, das sich mit US-Börsenstart verstärkte und einige Schwergewichte ins Minus schickte. Neben Unternehmenszahlen von Christ Water und Semperit standen auch mehrere Analystenkommentare im Fokus.

Voestalpine kosteten den ATX die meisten Punkte mit einem Abschlag von 4,0 Prozent auf 16,31 Euro. Damit zeigten sich die Aktien deutlich schwächer als die Anteile der Rohstoffhersteller im Euro-Stoxx-600, die als Tagessieger nach Branchen um mehr als zwei Prozent zulegen konnten.

Erste Group, die am Berichtstag Ex-Dividende notierten, schlossen nach einem deutlichen Auf und Ab unverändert bei 16,85 Euro. Im Plus lagen Raiffeisen International mit 1,35 Prozent auf 26,25 Euro.

Spät ins Minus drehten OMV , der eine Abstufung von "Overweight" auf "Neutral" durch HSBC und ein schwächerer Ölpreis zunächst nichts anhaben konnten. Im Späthandel drehten die Papiere dann jedoch ins Minus und schlossen um 0,67 Prozent tiefer bei 25,31 Euro. Die Unicredit hat das Zwölfmonats-Kursziel für die Aktien der Telekom Austria nach den Quartalszahlen minimal von zwölf auf 11,50 Euro reduziert. Gleichzeitig wurde das Anlagevotum "Hold" bestätigt. Telekom-Papiere zeigten sich unverändert bei 10,25 Euro.

Nach der Veröffentlichung ihrer Erstquartalszahlen kletterten Christ Water Technology auf bis zu 2,55 Euro. Am Ende des Tages blieb ein Kursplus von 3,56 Prozent auf 2,33 Euro. Die Zahlen lagen über den Erwartungen. Auch befinde sich die Restrukturierung im Plan, was einem Händler zufolge dem Kurs ebenfalls Auftrieb gebracht habe.

Sehr stark zeigten sich in der zweiten Reihe die Papiere von Zumtobel mit einem Aufschlag von 8,56 Prozent auf 8,50 Euro. Post-Aktien stiegen um 6,77 Prozent auf 23,98 Euro. Mayr-Melnhof gewannen 3,84 Prozent auf 57,12 Euro. Hier heben die Analysten der Deutschen Bank das Kursziel um 14 Prozent auf 59 Euro an und bestätigen die Anlageempfehlung "Hold".

Semperit berichteten trotz eines deutlichen Umsatz-und Ergebnisrückgangs über den Erwartungen liegende Quartalszahlen. Die Aktien verbesserten sich um 2,75 Prozent auf 17,58 Euro./

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