Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Banken schwach, OMV stark gefragt

Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 53,46 Punkte oder 1,24 Prozent auf 4 272,13 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 53,46 Punkte oder 1,24 Prozent auf 4 272,13 Einheiten. Nach einem rasanten Start hatte der heimische Leitindex seine Tagesgewinne im Verlauf zunehmend abgebaut und war schließlich in der Verlustzone geendet.

Ausschlaggebend für die Änderung der Kursrichtung in den negativen Bereich waren Händlern zufolge überraschend schlechten US-Arbeitsmarktdaten. "Die Arbeitslosigkeit ist in den USA im Mai auf 5,5 Prozent gesprungen, das hat die Anleger verunsichert", meinte ein Marktbeobachter.

Die Bankenwerte drehten nach anfänglichen Zuwächsen klar ins Minus ab. Händler verwiesen auf eine negative Sektoranalyse der Societe Generale zu mehreren europäischen Großbanken. So schlossen auch die Aktien der Ersten Bank um 4,58 Prozent schwächer bei 45,00 Euro (1 609 350 Stück). Für Raiffeisen International ging es um 3,37 Prozent auf 89,38 Euro abwärts.

Die Aktien der Austrian Airlines (AUA) konnten von Übernahmegerüchten nur kurz profitieren und schlossen letztlich um 1,39 Prozent schwächer bei 4,26 Euro (317 496 Stück). Die russische Fluglinie Aeroflot hatte zuvor ihr Interesse an einer Beteiligung an der AUA bestätigt. Die Papiere von Skyeurope gaben 0,93 Prozent auf 1,07 Euro ab.

OMV wurden von dem sprunghaften Ölpreisanstieg um 2,61 Prozent auf 52,99 Euro hochgetrieben. Schoeller-Bleckmann verbesserten sich 2,96 Prozent auf 66,36 Euro.

Unter den größten Verlierern fanden sich Strabag mit minus 3,59 Prozent auf 47,53 Euro. Andritz büßten 2,58 Prozent auf 42,29 Euro ein. Wienerberger rutschten um 3,24 Prozent auf 32,58 ab.

bwin büßten 4,44 Prozent auf 22,36 Euro ein. Der Internet-Sportwetten-Anbieter hatte im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft Gewinnprognosen abgegeben. Demnach erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr einen um rund zehn Prozent höheren Umsatz bei den Sportwetten.

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