Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Erholung nach jüngster Korrektur

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit Kursgewinnen ins Wochenende verabschiedet. Der ATX stieg um 62,96 Punkte oder 1,51 Prozent auf 4 241,79 Einheiten.

Nach einem festen Start konnte der Markt sein Plus in einem freundlichen Börsenumfeld bis Handelsschluss verteidigen. Aktienhändler sprachen von einer einsetzenden Stabilisierung nach den jüngsten Kurskorrekturen. Auch die merklich zurück gegangenen Umsätze würden typischerweise für eine Stabilisierungsphase sprechen, sagte ein Händler.

Gut gesucht wurden Aktien von Austrian Airlines (AUA) . Sie stiegen um 7,18 Prozent auf 5,67 Euro (1 011 277 gehandelte Stück in Einfachzählung). Die Airline-Aktie konnte sich damit weiter von den jüngst gesehenen Jahrestiefs erholen. Unter den Index-Schwergewichten gewannen Wienerberger um 4,04 Prozent auf 36,31 Euro. Aktien der Ersten Bank stiegen bei hohem Volumen um 2,57 Prozent auf 45,44 Euro.

Der Kurs von ECO Business kletterte nach einem positiven Geschäftsausblick um 6,56 Prozent auf 6,50 Euro. 2007 will Eco Business das Immo-Portfolio von zuletzt 755,5 Mill. Euro auf mehr als eine Milliarde Euro ausbauen, hieß es im nun vorliegenden Drittquartalsbericht des Unternehmens.

Gute Nachfrage verbuchten Händler in Conwert. Die Aktie stieg um 4,81 Prozent auf 10,90 Euro. Intercell gewannen 3,45 Prozent auf 24,26 Euro. Die Aktie profitierte Händlern zufolge von der Meldung einer Lizenzvorabzahlung. Der Impfstoffhersteller hat eine Zahlung in Höhe von 80 Mill. Euro im Rahmen der mit Novartis vereinbarten Vorabzahlungen für die Einräumung von Lizenzen und Produktoptionen gemeldet.

Aktien der Wiener Städtische Allg Vers. stiegen nach einem positiven Analystenkommentar um 3,01 Prozent auf 46,56 Euro. Die Erste Bank hat ihr Kursziel für die Aktie von 70 auf 72 Euro erhöht und die Empfehlung "buy" bestätigt.

Meinl European Land (MEL) konnten sich nach deutlichen Kursverlusten im Frühhandel erholen und schlossen mit einem kleinen Plus von 0,34 Prozent bei 8,83 Euro. Die Wiener Börse hatte in der Früh den Ausschluss des Titels aus dem Prime Market angekündigt. Ab 27. Dezember soll das Papier dann im Standard Market Continuous gehandelt werden. "MEL hat nach Ansicht der Wiener Börse durch unzureichende Information Interessen des Prime Markets und dessen Teilnehmer verletzt", teilte die Wiener Börse mit. Eine Wiederaufnahme der MEL in den Prime Market zu einem späteren Zeitpunkt sei nicht ausgeschlossen.

Größter Verlierer im Prime market waren am Freitag Christ Water. Die Aktie schloss nach der Ergebnisvorlage des Unternehmens mit einem Minus von 6,18 Prozent bei 11,99 Euro. Händlern zufolge hat die deutsche Berenberg Bank nach den Zahlen ihr Kursziel für Christ Water auf 11,50 Euro gesenkt.

Größere Einbußen verzeichneten die Papiere von Verbund . Die Aktie schloss mit einem Minus von 1,93 Prozent auf 43,21 Euro. Der Versorger hatte am Vortag Investitionen von zumindest 6,7 Mrd. Euro bis 2015 angekündigt. Die Analysten von Sal. Oppenheim bestätigten am Freitag in Reaktion auf die Pläne ihre Empfehlung "buy" für die Verbund-Aktie.

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