Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Gewinnmitnahmen auf breiter Front

Die Wiener Börse hat den Handel am Mittwoch mit deutlichen Verlusten beendet. Aktienhändler berichteten von Gewinnmitnahmen. Nachdem sich einige Titel in Wien in den vergangenen Monaten besonders schnell erholt hatten, sei nun auch das Korrekturpotenzial größer, hieß es am Markt.

dpa-afx/apa WIEN. Während sich andere Börsen im Späthandel großenteils von ihren Verlusten erholten, blieb Wien bis zu Handelsschluss deutlich im Minus. Der ATX büßte 67,32 Punkte oder 2,73 Prozent auf 2 396,59 Einheiten ein.

"Man sieht, dass diese Niveaus für Gewinnmitnahmen genützt werden", sagte ein Händler. "Auch die Volumina sind höher als zuletzt, das deutet darauf hin, dass die Korrektur möglicherweise nicht in einem Tag erledigt ist", sagte der Händler.

Deutlich unter Druck kamen am Mittwoch die beiden Bankenschwergewichte. Erste Group Bank verloren 6,02 Prozent auf 27,31 Euro. Raiffeisen International fielen um 4,31 Prozent auf 33,65 Euro. Händler verwiesen zur Erklärung auf jüngste Marktgerüchte in den USA, denen zufolge sich erneut eine US-Bank in Schieflage befinden könnte.

Sehr schwach zeigten sich auch viele konjunktursensitive, zyklische Aktien. So büßten Wienerberger 4,67 Prozent auf 15,10 Euro ein. Strabag fielen um 4,97 Prozent auf 21,41 Euro. Die Analysten von CA Cheuvreux und der HSBC hatten ihre Empfehlung "underweight" für die Strabag-Aktien bestätigt.

Unter den weiteren Schwergewichten fielen OMV um 1,31 Prozent auf 27,02 Euro. Deutliche Verluste gab es auch für Immoeast , die Aktie fiel um 3,23 Prozent auf 3,30 Euro.

Größter Verlierer im Prime Market waren Polytec mit einem Minus von 7,80 Prozent auf 2,60 Euro. Die Asset Management-Gesellschaft der niederländischen Delta Lloyd ist seit 26. August mit gut zehn Prozent an der Polytec beteiligt, teilte das heimische Unternehmen mit.

An der Spitze der wenigen Gewinner fanden sich DO & CO mit einem Plus von 4,29 Prozent auf 10,95 Euro. Kapsch Trafficcom stiegen bei schwachen Umsätzen um 1,23 Prozent auf 22,29 Euro.

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