Internationaler Aktienhandel
Börse Wien kann sich internationalem Trend nicht entziehen

Belastet von neuerlich schwachen US-Arbeitsmarktdaten hat die Wiener Börse die Sitzung am Freitag bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 2,53 Prozent auf 3 350,19 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Belastet von neuerlich schwachen US-Arbeitsmarktdaten hat die Wiener Börse die Sitzung am Freitag bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 2,53 Prozent auf 3 350,19 Einheiten.

Am Nachmittag gaben neuerlich schlecht ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten den Sorgen über eine Konjunkturschwäche zusätzlichen Auftrieb, und belasteten die Stimmung an den Aktienmärkten. In den USA ist die Arbeitslosenquote im August auf 6,1 Prozent und somit auf den höchsten Wert seit September 2003 gestiegen.

Auch der Wiener Aktienmarkt konnte sich dem internationalen Trend nicht entziehen und rutschte im Verlauf kontinuierlich immer weiter in die Verlustzone. Die Abschläge erfolgten auf breiter Front und quer über alle Sektoren.

Am Ende des Index verloren Aktien der Post 6,71 Prozent auf 23,63 Euro. Nach den kräftigen Aufschlägen am Donnerstag brachen Polytec um 4,94 Prozent auf 10,00 Euro ein.

Strabag-Aktien ermäßigten sich um 2,94 Prozent auf 39,34 Euro. Die Experten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Anlagevotum für die Aktie auf "Hold" und das Kursziel 50 auf 45 Euro gesenkt. Die Experten der Unicredit haben ihr Votum "Buy" hingegen bestätigt.

Auch die ATX-Five-Werte schlossen einheitlich in der Verlustzone. Den größten Abschlag erlitten Voestalpine mit minus 3,70 Prozent auf 31,78 Euro . Nach einer Sektorherabstufung durch Goldman Sachs zählten Stahlwerte weltweit zu den Verlierern.

Telekom Austria sanken 2,08 Prozent auf 14,59 Euro. Im Rahmen einer Sektorstudie haben die Analysten von Goldman Sachs das Kursziel für die Aktie von 17,70 auf 17,80 Euro angehoben und das Votum "Buy" bestätigt.

Die Aktien des Leiterplattenherstellers AT & S Austria Technologie & Systemtechnik verloren 1,11 Prozent auf 8,90 Euro . Eine Gewinnwarnung von Nokia führte zu deutlichen Abschläge in der Mobilfunkbranche und ihren Zulieferbetrieben. Nach klaren Gewinnen am Nachmittag rutschten die Aktien der AUA noch ins negative Terrain und schlossen mit einem Minus von 1,60 Prozent bei 6,15 Euro.

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