Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Kurse steigen

dpa-afx WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 36,69 Punkte oder 0,76 Prozent auf 4 871,71 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund zwölf Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 4 860 Punkten.

Nach einem unspektakulären Handelstag schloss der ATX fester, nachdem er sich den gesamten Handelstag über bereits mit einem ähnlichen Plus gezeigt hatte. Die Aufmerksamkeit der Investoren richte sich nach Händleraussagen völlig auf die Veröffentlichung des Zinsentscheids der US-Notenbank Fed um 19:15 Uhr MEZ.

Das stärker als erwartet ausgefallene US-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal brachte kaum Bewegung in den Markt. Auch von Unternehmens- und Analystenseite gab es nur wenig Neues zu berichten.

In den Fokus rückten die Aktien der Strabag, die bei hohen Umsätzen um 2,63 Prozent auf 54,19 Euro stiegen (779 179 gehandelte Stück in Einfachzählung). Gegenüber dem Ausgabepreis von 47,00 Euro hat die Aktie damit bereits gut 15 Prozent zugelegt. Das Unternehmen wird per 1. November in die Dow Jones Stoxx IPO Indizes (12 und 60 Monate) aufgenommen. Seit 22. Oktober ist die Aktie bereits im Dow Jones Stoxx IPO Index (3 Monate) enthalten.

Die im Marktsegment "other listings" der Wiener Börse notierte Meinl International Power rund um Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und den ehemaligen Verbund -Chef Hans Haider beteiligt sich als Juniorpartner mit rund zwölf Mill. Euro an einem Gaskraftwerk in Ungarn. Meinl Power-Chef Hans Haider rechnet mit einer Rendite von 13 Prozent und weiterem Potenzial nach oben. Aktien der Meinl International Power verschlechterten sich um 5,36 Prozent auf 6,71 Euro. Der Kurs für die Titel wird nur einmal am Tag von der Wiener Börse gestellt.

Bei den "Blue-Chips" der Wiener Börse ging es für Raiffeisen International am deutlichsten nach oben (plus 1,98 Prozent auf 114,10 Euro bei 143 388 gehandelten Stück). Erste Bank konnten ein Plus von 0,27 Prozent auf 56,0 Euro verbuchen (1,282 558 Stück), obwohl die Deutsche Bank ihre Anlageempfehlung für die Titel von "Buy" auf "Hold" reduziert hat und ein Kursziel von 62,50 Euro nach 67,50 Euro nennt.

OMV waren ebenfalls sehr gefragt. Die am Nachmittag unter den Erwartungen liegenden US-Öllagerbestände führten zu höheren Ölpreisen. Dennoch gehörte der Ölsektor europaweit zu den schwächsten Branchen. Hier stachen die OMV -Papiere mit Zugewinnen von 1,20 Prozent auf 51,61 Euro hervor.

Nachrichten wurden von Skyeurope verlautbart. Die Finanzinvestoren Citigroup Global Markets und Blackrock Investment Management haben ihre Anteile am Billigflieger reduziert. Der größte Skyeurope-Aktionär, die amerikanische Finanzgruppe York, hält mittlerweile mehr als 25 Prozent, letzten Meldungen zufolge sind es 29,9 Prozent. Skyeurope sanken um 3,08 Prozent auf 2,20 Euro (100 405 Stück).

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