Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Kursplus dank Endspurt

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen vor allem dank einer starken Schluss-Auktion mit einem Kursplus beendet. Der ATX stieg um 1,49 Prozent auf 1 751,53 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Der ATX konnte mit Kursgewinnen in die verkürzte Handelswoche starten. Auch das europäische Umfeld zeigte sich trotz einer negativen Tendenz an der Wall Street mehrheitlich von seiner positiven Seite. Das Geschäft zwischen den Feiertagen verlief erwartungsgemäß unspektakulär und umsatzschwach. In der Schluss-Auktion drehte der ATX noch einmal deutlich nach oben. "Der Markt ist extrem dünn - die heutigen Kursbewegungen sind nicht wirklich aussagekräftig", kommentierte ein Händler.

Die Bankwerte zeigten sich mit Aufschlägen. Die Titel der Erste Group konnten mit plus 7,23 Prozent auf 15,87 Euro deutlich zulegen. Der Kursanstieg bei Raiffeisen International belief sich auf 1,17 Prozent auf 19,89 Euro.

Fester präsentierten sich auch OMV mit einem Kursplus von 1,34 Prozent auf 18,11 Euro. Die Rohölpreise haben angesichts des wieder aufkeimenden Nahost-Konflikts angezogen. Bei den Versorgern schlossen Verbund geringfügig um 0,06 Prozent höher bei 32,63 Euro. EVN gewannen 1,49 Prozent auf 10,87 Euro.

Voestalpine verbesserten sich um 3,42 Prozent auf 15,44 Euro. Die Titel der Telekom Austria schwächten sich hingegen 2,41 Prozent auf 10,95 Euro ab. Semperit büßten 1,50 Prozent auf 12,50 Euro ein. A-Tec rutschten um 5,92 Prozent ins Minus auf 6,52 Euro.

Immofinanz Immobilien Anl. fanden sich mit einem Kurssprung um 26,83 Prozent auf 0,52 Euro unter den größten Gewinnern. Der Konzern hat im ersten Geschäftshalbjahr dramatische Verluste verbuchen müssen. Das neue Management zeigte sich zuversichtlich, dass die Banken die notwendigen Finanzierungslinien gewähren, um das Restrukturierungsprogramm umsetzen zu können.

Immoeast Immobilien Anlagen verloren hingegen 1,96 Prozent auf 0,50 Euro. Die Aktien von Intercell schlossen 0,60 Prozent schwächer bei 21,37 Euro. Die US-Zulassung für einen Impfstoff gegen japanische Enzephalitis verzögert sich und wird nun für Beginn 2009 erwartet.

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