Internationaler Aktienhandel
Börse Wien legt knapp ein Prozent zu

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gutem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 41,51 Punkte oder 0,96 Prozent auf 4 373,86 Einheiten. Der Index konnte seine zwischenzeitlich recht deutlichen Zugewinne nicht bis zum Sitzungsende verteidigen, schloss aber noch klar im positiven Bereich. Händler verwiesen zur Begründung auf die schwächere Entwicklung an der Wall Street nach ebenfalls freundlichem Handelsauftakt.

Unter den Indexschwergewichten zeigten OMV mit plus 1,40 Prozent auf 57,80 Euro erneut stark auf. Auch Telekom Austria konnten mit einem Kursplus von 2,09 Prozent auf 19,50 Euro an die Vortagesgewinne anschließen. "Der ganze Telekom -Sektor war heute wieder gefragt", meinte ein Händler.

Voestalpine konnten wieder etwas Boden gutmachen und stiegen um 1,02 Prozent auf 45,40 Euro. Die Bankwerte tendierten uneinheitlich. Erste Bank schlossen um 1,42 Prozent tiefer bei 42,97 Euro . Raiffeisen International gewannen hingegen leicht um 0,15 Prozent auf 96,25 Euro.

Zu den größten Gewinnern zählten die Aktien der Post mit einem satten Kursanstieg von 6,48 Prozent auf 24,65 Euro. Goldman Sachs hat die Kaufempfehlung bestätigt und das Kursziel von 28 auf 30 Euro angehoben. Intercell kletterten mit plus 6,75 Prozent auf 27,99 Euro an die Spitze des Kurszettels.

Andritz , die am Montag noch stark unter die Räder gekommen waren, erholten sich um 1,76 Prozent auf 35,30 Euro. Der Anlagenbauer konnte den Erhalt eines Großauftrags von der russischen Mondi Syktyvkar vermelden.

Auch die Strabag hat einen Großauftrag an Land ziehen können. Der Baukonzern hat einen Infrastrukturauftrag im Wert von 434 Mill. Euro aus Libyen erhalten. Die Aktien legten um 0,70 Prozent auf 47,35 Euro zu.

Bei den Versorgen schlossen Verbund nach volatilem Verlauf noch um 0,26 Prozent höher bei 51,06 Euro. Die Analysten von Kepler haben ihr Kursziel von 48 auf 55 Euro nach oben geschraubt und die Kaufempfehlung bestätigt. EVN gingen um 2,17 Prozent fester bei 93,20 Euro aus der Sitzung.

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