Internationaler Aktienhandel
Börse Wien legt rund zwei Prozent zu

Die Wiener Börse hat am Freitag bei hohem Volumen kräftig zugelegt. Der Austrian-Traded-Index (ATX) stieg um 2,12 Prozent auf 3 602,12 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Freitag bei hohem Volumen kräftig zugelegt. Der Austrian-Traded-Index (ATX) stieg um 2,12 Prozent auf 3 602,12 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 94 Punkte über der Händlerprognose im APA-Konsensus von 3 508 Punkten an diesem Morgen. Der Wiener Markt hat am letzten Handelstag der Woche im Verlauf eine Kehrtwende gemacht und ein Minus in ein respektables Plus verwandeln können. Auslöser seien die Quartalszahlen der Citigroup gewesen, die nicht nur die Stimmung im Bankensektor aufhellten, sagten Händler.

OMV meldete im zweiten Quartal, verglichen mit dem Vorquartal, eine mit 311 000 Barrel (boe) um etwa 3,4 Prozent geringere Öl- und Gasproduktion. Die Titel fielen um 2,41 Prozent auf 42,45 Euro. Bankenwerte ließen den ATX steigen. Erste Bank und Raiffeisen International sorgten allein für ein Plus beim Leitindex von gut 65 Punkten. Raiffeisen schossen um 6,26 Prozent auf 81,69 Euro nach oben und Erste Bank kletterten um 5,79 Prozent auf 42,21 Euro. Vienna Insurance konnten ihre Kursgewinne zum Handelsschluss hin ausbauen. Die Aktien verbuchten schlussendlich einen Aufschlag von 7,37 Prozent auf 41,66 Euro.

Austrian Airlines Group (AUA) waren die Überflieger des Tages mit einem satten Kurszuwachs von 17,15 Prozent auf 2,80 Euro. Der Ölpreis ist am Vortag nach dem europäischen Börsenschluss weiter gefallen. Das dürfte sich Marktteilnehmern zufolge am Berichtstag ausgewirkt haben - die Aktien von Fluggesellschaften waren europaweit gefragt.

Ein Händler sprach bei den Titeln von Palfinger und Wienerberger von Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kurszuwächsen. Palfinger sanken 3,28 Prozent auf 16,20 Euro. Die Analysten der Berenberg Bank haben das Kursziel für die Palfinger-Aktien von 33 auf 27 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Buy" wurde bestätigt. Wienerberger zeigten sich mit 1,77 Prozent bei 17,23 Euro im Minus (1,207 588 Stück). Die UBS hat ihr Kursziel für die Papiere um 51 Prozent auf 15 Euro gesenkt.

Gegenläufig entwickelten sich die Aktien der Versorger. So hat Sal. Oppenheim im Anschluss an die Bestätigung des Aktienrückkaufprogramms der EVN die "Buy"-Empfehlung und das Kursziel von 25 Euro für die Aktien des Unternehmens bestätigt. EVN stiegen um 3,43 Prozent auf 18,08 Euro. Bis zu eine Million Stück Aktien werden zurückgekauft. Verbund-Austrian Hydro Power(AHP) schlossen hingegen um 2,45 Prozent tiefer bei 48,59 Euro.

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