Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Leitindex legt deutlich zu

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei moderatem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 62,12 Punkte oder 3,04 Prozent auf 2 106,88 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei moderatem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 62,12 Punkte oder 3,04 Prozent auf 2 106,88 Einheiten.

Nachdem der heimische Aktienmarkt im Tagesverlauf auf höherem Niveau seitwärts tendiert hatte, konnte der ATX in den letzten beiden Handelsstunden seine Gewinne noch deutlich ausbauen und somit an die kräftigen Gewinne vom Wochenbeginn anschließen. Vor dem Hintergrund einer positiven Eröffnungstendenz an den US-Börsen konnten auch die übrigen europäischen Börsen im Späthandel noch zulegen.

An der Wiener Börse kletterten die OMV-Werte um 7,42 Prozent auf 27,20 Euro nach oben. Neben einem gestiegenen Ölpreis sorgte eine Analystenbewertung für Kaufimpulse. Die Experten der japanischen Bank Nomura haben ihr Bewertung der OMV-Werte mit dem Votum "buy" und einem Kursziel von 34,60 Euro gestartet.

In einem festen europäischen Stahlsektor gingen die Voestalpine-Aktien mit einem Aufschlag von 5,65 Prozent bei 18,90 Euro aus dem Handel. Einen deutlichen Kursgewinn verbuchten auch die Werte der Constantia Packaging - ein Aufschlag von 7,58 Prozent auf 27,95 Euro. An der Spitze der Kurstafel sprangen die Anteilsscheine von Jowood um 9,83 Prozent auf 12,74 Euro nach oben.

Im späten Handel konnten auch die heimischen Bankenwerte ihre Kursgewinne klar ausbauen. Die Erste Group-Aktien schlossen mit einem Aufschlag von 7,54 Prozent auf 19,40 Euro und Raiffeisen International verteuerten sich um 3,22 Prozent auf 28,89 Euro.

Nach der Vorlage von Ergebnissen konnten ECO Business um 7,00 Prozent auf 3,21 Euro zulegen. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, ist das Ergebnis im Auftaktquartal aufgrund von Abwertungen im Immobilienportfolio ins Minus gerutscht. Das Betriebsergebnis (Ebit) drehte von 19,4 auf minus 6,2 Mill. Euro und das Konzernergebnis verschlechterte sich von 8,7 auf minus 9,8 Mill. Euro.

Am Tag ihres Dividendenabschlages gaben die Aktien der Post um 5,94 Prozent auf 21,53 Euro nach und stellten somit das Schlusslicht im Prime Market. Die Experten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel von 25 auf 24 Euro gesenkt, das Anlagevotum "hold" wurde bestätigt. Daneben haben auch die Analysten der Erste Group ihre Empfehlung "hold" ebenfalls beibehalten. Das Kursziel wurde jedoch erneut auf 24 Euro gesenkt.

Trotz Verlusts zahlt der Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern Agrana den Aktionären für das Geschäftsjahr 2008/09 erneut eine Dividende in Höhe von 1,95 Euro je Aktie. Im vergangenen Geschäftsjahr hat das Konzernergebnis nach endgültigen Zahlen von positiven 63,8 Mill. Euro in der Vorperiode auf minus 15,9 Mill. Euro gedreht. Die Agrana-Wertpapiere sanken um 0,60 Prozent auf 46,65 Euro.

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