Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Liquidität geht zurück

dpa-afx WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei moderatem Volumen mit schwächeren Notierungen beendet. Der ATX fiel 17,24 Punkte oder 0,39 Prozent auf 4 413,51 Einheiten.

Am Markt machte sich Händlern zufolge schon deutlich das nahende Jahresende bemerkbar. Die Umsätze blieben überwiegend moderat, viele Investoren dürften ihre Bücher für dieses Jahr schon geschlossen haben und nicht mehr am Markt aktiv sein, hieß es. Entsprechend sorgten bei einigen Aktien schon verhältnismäßig kleine Order für größere Kursausschläge, berichteten Händler.

Größter Gewinner im Prime Market waren am Mittwoch die Aktien der Austrian Airlines (AUA) . Die Airline-Aktie stieg nach einer Kaufempfehlung durch die Citigroup um 8,08 Prozent auf 6,15 Euro (959 564 gehandelte Stück in Einfachzählung). Die Citigroup hat ihre Empfehlung für die AUA-Aktie von "Hold" auf "Buy" verbessert, das Kursziel aber gleichzeitig von 10,60 auf 7 Euro gesenkt.

Die Post-Aktie stieg bei gutem Volumen um 5,18 Prozent auf 23,95 Euro. Händlern zufolge dürfte die Aktie von der Einigung bei den Gehaltsverhandlungen profitiert haben. Nach achtstündigen Verhandlungen haben sich Vorstand und Gewerkschaft der Post am Mittwoch um drei Uhr früh auf eine Gehaltserhöhung um drei Prozent für 2008 geeinigt.

Stark gesucht waren nach der Meldung neuer Aufträge in Indien auch Andritz . Die Aktie konnte ihre Tageshochs allerdings nicht verteidigen und schloss mit einem moderaten Plus von 0,64 Prozent bei 39,54 Euro.

Unter den Index-Schwergewichten verbesserten sich OMV um 1,37 Prozent auf 51,90 Euro. Telekom Austria befestigten sich leicht um 0,47 Prozent auf 19,27 Euro. Voestalpine fielen um 0,93 Prozent auf 46,90 Euro. Erste Bank gaben um 0,17 Prozent auf 47,42 Euro (745 522 Stück) nach. Deutlicher nach unten ging es mit Raiffeisen International . Die Aktie fiel um 2,93 Prozent auf 102,40 Euro.

Größere Verkäufe gab es auch bei einigen Immobilienwerten. So fielen Immofinanz Immobilien Anl. um 5,83 Prozent auf 6,30 Euro. Immoeast verloren 3,47 Prozent auf 6,67 Euro. Gesucht waren hingegen Meinl European Land. Die Aktie stieg um 1,71 Prozent auf 9,50 Euro.

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