Internationaler Aktienhandel: Börse Wien: Lustlos ins Minus

Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: Lustlos ins Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei eher geringem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 25,6 Punkte oder 1,41 Prozent auf 1 789,65 Einheiten. Einen laut Händleraussagen lustlosen Handelstag beendete die Wiener Börse damit im Einklang mit den europäischen Leitbörsen.

dpa-afx/apa WIEN. Die Nachricht des Tages gab es bei der OMV , deren Aktien um 1,98 Prozent fester bei 19,59 Euro schlossen. Der Chef von Abu Dhabis Staatsfonds Ipic hat am Wochenende in einem Bericht des "Wall Street Journal" sein Interesse bekundet, seine Anteile an der OMV zu erhöhen. Damit konnten die OMV-Anteile dem aufgrund des deutlich gesunkenen Ölpreises schwachen europäischen Sektor trotzen.

Ebenfalls gegen den Branchentrend im Euro-Stoxx-600 verbesserten sich die Aktien der Voestalpine um 1,48 Prozent auf 16,51 Euro. Der Sektor gab im Schnitt um um 3,46 Prozent nach.

Deutlich im Minus zeigten sich hingegen die heimischen Bankenwerte, wobei Raiffeisen International von einem positiven Verlauf deutlich ins Minus drehten. Die Aktien schlossen um 4,62 Prozent tiefer bei 18,60 Euro. Erste Group ermäßigten sich um 1,82 Prozent auf 14,60 Euro. Aus den USA waren negative Nachrichten aus dem Sektor gekommen, im übrigen Europa hatte dies jedoch nicht zu negativen Auswirkungen geführt.

Agrana legten im Vorfeld der Präsentation ihrer Quartalszahlen um 4,51 Prozent auf 42,85 Euro deutlich zu. Analysten erwarten für das am Mittwoch anstehende Ergebnis der ersten drei Quartale 2008/09 des Stärke-, Frucht- und Zuckerkonzerns unterm Strich ein negatives Vorzeichen. Die Experten der Erste Group und der Raiffeisen Centrobank (RCB) rechnen zwar mit einem positiven Quartalsergebnis - es wird jedoch die Verluste aus dem ersten Halbjahr nicht wettmachen können.

Verbund-Austrian Hydro Power(AHP) verschlechterten sich um 3,78 Prozent auf 33,10euro. Die Experten von Goldman Sachs haben ihr Zwölfmonatskursziel für die Aktie des heimischen Versorgers von 50,6 auf 44,0 Euro nach unten geschraubt. Die Anlageempfehlung "Neutral" behalten sie weiter bei.

Strabag-Papiere gehörten mit einem Abschlag von 5,37 Prozent auf 17,28 Euro zu den Tagesverlierern. Auch hier wurde eine neue Analyse veröffentlicht: Die Wertpapierspezialisten der deutschen Privatbank Sal. Oppenheim haben das Anlagevotum für die Aktien des Baukonzerns von "Neutral" auf "Reduce" herabgesetzt.

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