Internationaler Aktienhandel
Börse Wien schließt tief in der Verlustzone

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei moderatem Volumen tief in der Verlustzone beendet. Der ATX fiel 53 Punkte oder 2,52 Prozent auf 2053,88 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei moderatem Volumen tief in der Verlustzone beendet. Der ATX fiel 53 Punkte oder 2,52 Prozent auf 2053,88 Einheiten.

Ein Marktteilnehmer beschrieb das heutige Handelsgeschehen als ein "gemischtes Bild". Während der heimische Aktienmarkt die Vortagesverluste der internationalen Börsen nachholte, hat sich das europäische Börsenumfeld mehrheitlich mit einer etwas festeren Tendenz präsentiert. Vor dem Hintergrund einer sehr dünnen Meldungslage ist die Sitzung in Wien sehr ruhig verlaufen, hieß es aus dem Handelsraum weiter.

Die Verluste erfolgten auf breiter Front quer über alle Sektoren. Unter den Index-Schwergewichten aus dem ATX-Five verloren Erste Group 4,90 Prozent auf 18,45 Euro. OMV schlossen mit einem Minus von 3,64 Prozent bei 26,21 Euro. Die Aktien der Telekom Austria gingen mit einem Verlust von 1,95 Prozent bei 10,54 Euro aus dem Handel.

Daneben erlitten die Immofinanz-Wertpapiere einen Kursverlust von 5,80 Prozent auf 1,30 Euro. Wienerberger rutschten um 3,01 Prozent auf 9,02 Euro ab. Die Aktien der Impfstoffherstellers Intercell brachen um 5,19 Prozent auf 21,91 Euro ein.

Die Anteilsscheine der Post sanken um 4,61 Prozent auf 20,47 Euro. Einem Marktteilnehmer zufolge haben die Experten der UBS ihr Kursziel von 20 auf 18,50 Euro gesenkt und die Empfehlung "sell" bestätigt.

Trotz einer schwächeren Tendenz zu Sitzungsbeginn konnten die Werte der Voestalpine klar in der Gewinnzone schließen - ein Plus von 1,43 Prozent auf 19,17 Euro. Ein Händler verwies zur Begründung auf einen aktuellen Analystenkommentar. Die Experten von Goldman Sachs haben ihr Votum von "neutral" auf "buy" und das Kursziel von elf auf 26 Euro hinauf gestuft.

Die Verbund-Werte konnten ebenfalls von einer aktuellen Analystenbewertung profitieren und nach einem schwächeren Sitzungsbeginn ins Plus drehen. Die Wertpapierspezialisten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel von 30,00 auf 36,00 Euro nach oben revidiert. Das Anlagevotum "hold" wurde unverändert belassen. Die Aktien gingen mit einem Aufschlag von 0,25 Prozent bei 35,69 Euro aus dem Handel.

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